Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

11.08.2012

15:05 Uhr

Frauenquote

Mehr Frauen als Männer in fünf Dax-Konzernen

Laut einem Bericht sind inzwischen in fünf von 30 Dax-Konzernen mehr Frauen als Männer beschäftigt. Den höchsten Anteil in Führungspositionen haben Frauen der Umfrage zufolge bei Henkel mit 29,5 Prozent.

Die Konzerne hatten zugesagtzugesagt, den im internationalen Vergleich niedrigen Frauenanteil ohne eine gesetzliche Verpflichtung zu erhöhen. dpa

Die Konzerne hatten zugesagtzugesagt, den im internationalen Vergleich niedrigen Frauenanteil ohne eine gesetzliche Verpflichtung zu erhöhen.

DüsseldorfDer Frauenanteil in den Belegschaften der Dax-Konzerne ist laut einem Bericht in den vergangenen Jahren so stark gestiegen, dass in fünf der 30 Unternehmen inzwischen mehr Frauen als Männer arbeiten. Das geht aus einer Umfrage der „Wirtschaftswoche“ hervor. Demnach sind heute 67 Prozent der Beschäftigten beim Medizintechnik-Unternehmen Fresenius weiblich. In der Mehrheit sind Frauen auch bei dem Sportartikel-Hersteller Adidas (52 Prozent), dem Rückversicherer Munich Re (51 Prozent), dem Konsumgüterkonzern Beiersdorf (52 Prozent) und - etwas weniger überraschend - beim Handelskonzern Metro (56 Prozent).

Bei drei weiteren Dax-Unternehmen ist der Frauenanteil mit mehr als 40 Prozent ausgesprochen hoch: Die Deutsche Post hat mit einem Anteil von 47 Prozent die Parität fast erreicht, stark vertreten sind weibliche Beschäftigte zudem im Pharmakonzern Merck (43 Prozent) und bei der Deutschen Bank (41 Prozent).

Den höchsten Anteil in Führungspositionen haben Frauen der Umfrage zufolge beim Konsumgüterhersteller Henkel mit 29,5 Prozent, gefolgt von Fresenius (27 Prozent), Merck (23 Prozent) und dem Pharmakonzern Bayer (22 Prozent). Dieser Aspekt - der Anteil von Frauen im Management - steht derzeit im Mittelpunkt der politischen Debatte über eine verbindliche Frauenquote in Deutschland. Bisher hatten die Konzerne zugesagt, den im internationalen Vergleich niedrigen Frauenanteil ohne eine gesetzliche Verpflichtung freiwillig erhöhen zu wollen.

Von

dpa

Kommentare (8)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

KatrinK

11.08.2012, 17:33 Uhr

der Aufschlag ist gemacht, das Spiel kann beginnen :-) (bin gespannt, ob jemand drrauf anspringt...)

Eddie

11.08.2012, 17:54 Uhr

Tja, das waere schoen, dass wieder menschliche Werte und Menschlichkeit Einzug in die Gesellschaft halten wuerden... Die Realitaet sieht leider anders aus: Singles, Geschlechterkampf, Kinderlosigkeit, uneingeschraenkter Egoismus, Karrieregeilheit, Feminismus und Homosexualitaet werden propagiert... "Unabhaengigkeit", "Freiheit", "Macht", Geld und Konsum sind die Prioritaeten im Leben. Der Westen schafft sich ab, wir sterben einfach aus, dank diesen gesellschaftlichen Fehlentwicklungen...

zugspitze

11.08.2012, 19:31 Uhr

FRAUEN sind so billig geworden in charakterlicher Hinsicht. Sie machen ALLES, aber ALLES gesellschaftliche den Männern nach. "MÜSSEN" in DAX-Konzernen sein, um sich wichtig, gut zu fühlen. Müssen viel, viel, viel mehr als vor 20 Jahren zur Zigarette greifen. Schon in jungen Jahren smoken sie sich zum Krebs. Diese Dinger sind einfach total hirnlos geworden. Sie sind unfähig, eine eigene, vielleicht menschlichere Welt NEBEN etwa symbolisch der DAX-Welt aufzubauen. Daraus entspringt dann der ganze, häufig sehr infantile Egoismus und zuletzt belegte ja auch eine empirische Studie, dass Frauen häufiger wieder von ganz oben abstürzen als Männer! Warum das wohl??? Der Beitrag von KatrinK zeigt diese frühinfantile Ausprägung direkt auf. In Schreibweise und restlicher Orthographie kann die Zigarette zwischendurch rauchen...das vernebelt die Sicht auf das momentan Wesentliche..
Auch sind Frauen häufiger die Streitbrecher vom Zaun; sie krähen (schreien) häufiger und öfter wie KRÄHEN herum statt Konsens zu suchen. Das alles sind asoziale Aspekte ihres frühen Emanzentums, das eher ein Egomanzentum ist!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×