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14.12.2012

13:55 Uhr

Führungswechsel

Bayer bekommt neuen Personalchef

In Bayers Führungsetage wird umgebaut: Ab Mitte 2013 steigt Michael Koenig zum Arbeitsdirektor des Chemie- und Pharmakonzerns auf. Auch andere Posten werden neu besetzt.

Stühlerücken bei Bayer: Der Vorstand wird umgebaut. dpa

Stühlerücken bei Bayer: Der Vorstand wird umgebaut.

FrankfurtDer Pharma- und Chemiekonzern Bayer bekommt einen neuen Personalchef. Ab dem 1. Juni 2013 soll Michael Koenig (49), derzeit in der Führungsspitze der Kunststoffsparte MaterialScience, den Posten des Arbeitsdirektors im Konzern antreten, teilte Bayer am Freitag mit. Koenig soll zudem die Betreuung der Regionen Lateinamerika, Afrika und Naher Osten sowie der Tochtergesellschaft Currenta übernehmen. Bereits im April soll er in den Konzernvorstand wechseln. Die Verantwortung für den Bereich Strategie werde ab Mitte kommenden Jahres Bayer-Chef Marijn Dekkers erhalten, Finanzvorstand Werner Baumann werde zusätzlich die Region Nordamerika betreuen.

Der studierte chemische Verfahrenstechniker begann seine Karriere bei Bayer 1990 im Chemiegeschäft. Seine Karrierestationen führten ihn in der Folge unter anderem nach China. Koenig leitet seit Mitte 2011 die Sparte Polycarbonates des Kunststoffgeschäfts und ist im Vorstand der Plastiksparte für das Asiengeschäft verantwortlich.

Das sind die größten Chemieunternehmen Deutschlands

Platz 10

Das Ranking der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen eröffnet Beiersdorf. Die Hamburger sind vor allem als Kosmetikhersteller mit Nivea und Co. bekannt. Umsatz 2012: 6,0 Milliarden Euro.

Platz 9

Die Lanxess AG ist ein Ableger von Bayer. Der Spezialchemie-Konzern machte 2012 einen Umsatz von 9,1 Milliarden Euro. Das reicht für den neunten Platz.

Platz 8

Das Chemie- und Pharmaunternehmen Merck KGaA mit Sitz in Darmstadt kommt auf Rang acht der Rangliste. 2012 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro.

Platz 7

Der Essener Konzern Evonik hat im Jahr 2012 einen Umsatz von 13,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das reicht für Platz sieben.

Platz 6

Boehringer Ingelheim ist das zweitgrößte forschende Pharmaunternehmen in Deutschland. Der Umsatz 2012: 14,7 Milliarden Euro.

Platz 5

Der Spezialgase-Spezialist Linde kommt auf den fünfte Rang der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen. 2012 lag der Umsatz bei 15,3 Milliarden Euro.

Platz 4

Henkel kommt auf den vierten Platz der Rangliste. Der Düsseldorfer Konzern ist vor allem bekannt für Persil-Waschmittel und Pritt-Kleber. Der Umsatz 2012: 16,5 Milliarden Euro.

Platz 3

Das Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen Fresenius ist einer der größten Krankenhausbetreiber Deutschlands. Das Bad Homburger Unternehmen erzielte einen Umsatz von 19,3 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 2

Der Chemie- und Pharmakonzern Bayer ist die deutsche Nummer zwei. Der Umsatz 2012 betrug 39,8 Milliarden Euro (inklusive Pharma).

Platz 1

BASF ist das weltweit größte Chemieunternehmen. Die Ludwigshafener haben im Jahr 2012 einen Umsatz von 78,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.

Koenig löst als Personalchef Richard Pott ab, der in den Ruhestand geht. Der 59-jährige soll zum 1. Juni 2013 aus dem Unternehmen ausscheiden. Neben seiner Funktion als Arbeitsdirektor ist Pott, der dem Vorstand seit 2002 angehört, unter anderem auch für die Strategie sowie die Betreuung der Regionen Amerika, Afrika und Naher Osten zuständig. (Reporter: Hans Seidenstücker, Frank Siebelt; redigiert von Till Weber)



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rtr

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