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08.10.2014

10:55 Uhr

Für die USA

Deutsche Bank engagiert Compliance-Expertin

Nach der deutlichen Rüge der US-Aufseher wegen einer Reihe von Skandalen holt sich die Deutsche Bank Unterstützung von außen. Die Compliance-Expertin Elizabeth Ford soll dem Unternehmen in den USA helfen.

Eine Fahne am Gebäude der Deutschen Bank in der Wall Street in New York. dpa

Eine Fahne am Gebäude der Deutschen Bank in der Wall Street in New York.

FrankfurtAb Januar werde Elizabeth Ford für die Einhaltung der Grundsätze guter Unternehmensführung im Amerika-Geschäft zuständig sein, wie aus einem internen Memo hervorgeht, das Reuters vorliegt. Deutschlands größtes Geldhaus bestätigte die Personalie in der Nacht zum Mittwoch.

Die Compliance-Expertin Ford kommt vom Rivalen Goldman Sachs. Sie wird das Ruder von Eric Gallinek übernehmen und direkt an Nadine Faruque berichten, die ebenfalls neu an Bord ist. Die Schweizerin wird ab Dezember im erweiterten Vorstand (GEC) der Deutschen Bank für Compliance-Themen zuständig sein, wie das Institut bereits im August mitgeteilt hatte.

Das sind die größten Banken Deutschlands

Platz 10 – Postbank

Bilanzsumme 2013 der Deutsche-Bank-Tochter: 161,5 Milliarden Euro

Platz 9 – Helaba

Bilanzsumme 2013 der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale: 178,1 Milliarden Euro.

Platz 8 – NordLB

Bilanzsumme 2013 der Norddeutschen Landesbank: 200,8 Milliarden Euro

Platz 7 – BayernLB

Bilanzsumme 2013 der Bayerischen Landesbank: 255,6 Milliarden Euro

Platz 6 – LBBW

Bilanzsumme 2013 der Landesbank Baden-Württemberg: 273,5 Milliarden Euro

Platz 5 – Unicredit

Bilanzsumme 2013 der Unicredit (inkl. Hypo-Vereinsbank): 290 Milliarden Euro

Platz 4 – DZ Bank

Bilanzsumme 2013 der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank: 387 Milliarden Euro

Platz 3 – KfW

Bilanzsumme 2013 der KfW-Bankengruppe: 464,8 Milliarden Euro

Platz 2 – Commerzbank

Bilanzsumme 2013: 549,7 Milliarden Euro

Platz 1 – Deutsche Bank

Bilanzsumme 2013: 1611,4 Milliarden Euro

Quelle: Die Bank/Statista

Im Juli war aus Finanzkreisen bekanntgeworden, dass die Notenbank von New York dem Frankfurter Institut Fehler bei der Bilanzierung der US-Tochter vorwirft. Außerdem steht Insidern zufolge noch eine Strafe der angelsächsischen Behörden wegen Tricksereien bei wichtigen Zinssätzen (Libor) aus.

Von

rtr

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