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30.01.2009

10:26 Uhr

Für schuldig befunden

Insiderhandel: Freenet-Manager müssen in die Tasche greifen

Der ehemalige Freenet-Vorstandsvorsitzende Eckhard Spoerr und Finanzvorstand Axel Krieger sind am Freitag wegen Insiderhandels zu Geldstrafen verurteilt worden.

Der Ex-Freenet-Vorstandsvorsitzende Eckhard Spoerr im Landgericht Hamburg. Foto: dpa Quelle: dpa

Der Ex-Freenet-Vorstandsvorsitzende Eckhard Spoerr im Landgericht Hamburg. Foto: dpa

HB HAMBURG. Dies entschied die Wirtschaftsstrafkammer des Hamburger Landgerichts. Spoerr wurde zu einer Geldstrafe von 300 000 Euro und Krieger zu einer Geldstrafe von 150 000 Euro verurteilt. Außerdem müssen beide Angeklagte den Nettoerlös aus der Transaktion von jeweils rund 700 000 Euro an die Staatskasse zahlen.

Die Richter sahen es als erwiesen an, dass die beiden Angeklagten kurz vor dem dramatischen Einbruch des Börsenkurses im Sommer 2004 unter Ausnutzung von Insiderwissen Freenet-Aktien verkauft und damit einen Bruttogewinn von jeweils rund 1,2 Mio. Euro gemacht haben. Beide Angeklagte hatten den Vorwurf des Insiderhandels stets zurückgewiesen. Die Verteidigung hatte Freispruch gefordert und kündigte noch am Freitag Revision an.

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