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05.08.2016

14:45 Uhr

Fundamente für Offshore-Anlagen

Bilfinger findet Käufer für Windrad-Geschäft

Das Windrad-Sparte von Bilfinger kommt in neue Hände: Das Geschäft mit den Fundamenten für Offshore-Anlagen wird zukünftig von zwei Firmen in München und Polen übernommen. Eine Trennung mit Ansage.

Bilfinger trennt sich von seinem Geschäft mit Fundamenten für Offshore-Windräder. dpa

Offshore-Windpark

Bilfinger trennt sich von seinem Geschäft mit Fundamenten für Offshore-Windräder.

FrankfurtBilfinger hat die angekündigte Trennung vom Geschäft mit Windrad-Fundamenten vollzogen. Die Fertigung werde an die VTC-Gruppe in München verkauft, die Installation der Offshore-Anlagen in Polen an die niederländische Gruppe Van Oord, wie Bilfinger am Freitag mitteilte.

Der krisengeplagte Ingenieur- und Dienstleistungskonzern hatte schon im Herbst angekündigt, eine Trennung von den Aktivitäten in der Offshore-Windenergie zu prüfen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es weiter.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

NCC AB – 8,42 Milliarden Euro Umsatz

Das schwedische Unternehmen mit seinen knapp 18.000 Mitarbeitern wurde erst 1988 gegründet. Heute besteht es aus vier großen Geschäftsbereichen, unter anderem „NCC Housing“ und „NCC Roads“.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 9,7 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 11,63 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 13,12 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren und zuletzt wieder leicht steigern.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,06 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3.000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 16,36 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 32,43 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2015 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 34,93 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Allein in den vergangenen drei Jahren stieg der Umsatz um rund zehn Milliarden Euro und ACS klettert das Treppchen weiter hoch. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,52 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2015 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von knapp 0,5 Prozent.

Quelle: Deloitte

In der Anlageninstallation machte Bilfinger im vergangenen Jahr eigenen Angaben zufolge 100 Millionen Euro Umsatz, die Fertigung in Polen läuft gerade erst an.

Von

rtr

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