Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.01.2015

13:29 Uhr

Gazprom

Ostsee-Pipeline wird offenbar doch nicht ausgebaut

Wegen der Ukraine-Krise sind mehrere geplante Wirtschaftsprojekte mit Russland abgeblasen worden. Nun ist angeblich auch die Ostsee-Pipeline betroffen. Gazprom soll seine Pläne zum Ausbau der Leitung gekippt haben.

Durch die Ostsee-Pipeline wird Erdgas von Sibirien nach Deutschland und Westeuropa transportiert. Nun hat sich Gazprom von seinen Plänen zum Ausbau verabschiedet. dpa

Durch die Ostsee-Pipeline wird Erdgas von Sibirien nach Deutschland und Westeuropa transportiert. Nun hat sich Gazprom von seinen Plänen zum Ausbau verabschiedet.

MoskauDer russische Gazprom-Konzern hat sich Insidern zufolge von seinen Plänen zum Bau zweier weiterer Röhren der Ostsee-Pipeline verabschiedet. „Die politische Lage ist derzeit kompliziert“, sagte eine mit der Situation vertraute Person am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. „Warum sollten wir zwei weitere Röhren bauen? Wir bauen sie nicht“, fügte er hinzu. Von Gazprom war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise sind in den vergangenen Wochen mehrere geplante Wirtschaftsprojekte mit Russland abgeblasen worden. Durch die Ostsee-Pipeline wird Erdgas von Sibirien nach Deutschland und Westeuropa transportiert. An den ersten beiden Röhren sind auch Eon und BASF beteiligt. Von den Konzernen und dem Betreiberkonsortium Nord Stream war am Mittwoch zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Von

rtr

Kommentare (2)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Herr walter danielis

28.01.2015, 13:44 Uhr

Das war zu erwarten. Für so unzuverlässige Kunden kann man nicht investieren

Beo Bachter

28.01.2015, 14:17 Uhr

Nun versuchen es also nach Napolean, und Hitler die USA sich vom russischen Bären eine blutige Nase zu holen. Leider auf unser aller und der Menschen in der Ukraine und Russlands Kosten.

Unsere US-Vasallenregierung runiniert mit ihrer Politik der Beschaffung neuen Lebensraumes für die US-Hegemonie im Osten das Land. Die USA wollen die Weltherrschaft und dulden keine multipolare Welt.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×