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11.02.2014

09:07 Uhr

Geglückter Schlussspurt

Bilfinger erreicht das Jahresziel

Erfolg im vierten Quartal: Dank eines kräftigen Gewinnanstiegs kann der Baukonzern Bilfinger die selbstgesteckten Erwartungen erfüllen. Nun soll es stark weitergehen.

Bilfingers Unternehmenszentrale in Mannheim. dpa

Bilfingers Unternehmenszentrale in Mannheim.

FrankfurtDer Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger hat dank eines Schlussspurts zum Jahresende sein Gewinnziel erreicht. Den Aktionären versprach das Management eine unveränderte Dividende von drei Euro je Aktie. Im vierten Quartal sei der bereinigte operative Gewinn (Ebita) um 32 Prozent auf 156 Millionen Euro gestiegen, teilte das MDax-Unternehmen am Dienstag mit. Die bei den Kunden abgerechnete Leistung lag in den Monaten Oktober bis Dezember bei 2,27 Milliarden Euro - ein leichtes Minus von einem Prozent binnen Jahresfrist. Analysten hatten im Schnitt mit 2,38 Milliarden Euro gerechnet.

Durch den kräftigen Anstieg des operativen Gewinns im vierten Quartal schaffte der Konzern im Gesamtjahr sein Ergebnisziel. Bilfinger hatte für 2013 einen bereinigten operativen Gewinn (Ebita) von rund 400 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Erreicht wurden 409 Millionen Euro- ein Plus von sechs Prozent.

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Bilfinger verschlankt seine Verwaltung, deshalb fallen Stellen weg. Am stärksten bluten muss München. Vorstandschef Koch verspricht eine „ausgefeilte interne Arbeitsplatzbörse“, schließt aber Kündigungen nicht aus.

Für das laufende Jahr kündigte der Mannheimer Konzern, der vom ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch geleitet wird, deutliche Zuwächse beim bereinigten operativen Gewinn und beim bereinigten Konzernüberschuss an. Dabei setzt Bilfinger auch auf Sparschritte, die den Konzern schlagkräftiger machen sollen. So plant Bilfinger, 2014 und im Folgejahr weltweit 1250 Stellen in der Verwaltung zu streichen. Die Konzernleistung soll 2014 auf mindestens neun Milliarden Euro nach 8,5 Milliarden im vergangenen Jahr zulegen.

Von

rtr

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