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28.09.2014

11:57 Uhr

Geheime Feier in Frankreich

Ferres und Maschmeyer haben geheiratet

Was George Clooney kann, kann Carsten Maschmeyer schon lange - und das am selben Tag: Der AWD-Gründer heiratete seine langjährige Lebensgefährtin Veronica Ferres. Rund um die Feier gab es reichlich Geheimnisse.

Die Schauspielerin Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer haben geheiratet. Hinweis der Redaktion: Leider sind bisher noch keine Fotos von der Hochzeit verfügbar. dpa

Die Schauspielerin Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer haben geheiratet.

Hinweis der Redaktion: Leider sind bisher noch keine Fotos von der Hochzeit verfügbar.

Die Schauspielerin Veronica Ferres (49) und der Unternehmer Carsten Maschmeyer (55) haben in Südfrankreich geheiratet. Das sagte eine Sprecherin des Paares am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Die Trauung fand demnach am Samstag unter freiem Himmel an der Côte d'Azur statt. Fotos zeigen die Braut in weißem Kleid und den Bräutigam im Frack.

Die Hochzeitsfeier war so geheim, dass selbst die Gäste nicht gewusst hätten, wohin die Fahrt vom Flughafen in Nizza aus geht, berichtet die Illustrierte „Bunte“ in ihrer Online-Ausgabe. Die „Bild“ schreibt, das Paar habe keine Einladungskarten verschickt, sondern die Gäste mit einem persönlichen Anruf eingeladen.

TV-Star Ferres und Finanzunternehmer Maschmeyer sind seit mehreren Jahren liiert. Immer wieder wurde in der Öffentlichkeit über eine Hochzeit spekuliert. „Wir entwickeln schon Ideen, wo wir ungestört fürs Jawort wären“, sagte die Schauspielerin vor knapp einem Jahr in einem Interview. „In einem U-Boot vielleicht, beim Tauchen, auf dem Mond oder im Weltall.“

Wie Maschmeyer Veronica Ferres "eroberte"

Das Buch

AWD-Gründer und Milliardär Carsten Maschmeyer ist 2012 unter die Buchautoren gegangen. „Selfmade - erfolg reich leben“ (Ariston Verlag) ist keine Autobiografie, sondern ein Ratgeber. Es folgen die Ausschnitte über Veronica Ferres.

Wulff als "Kuppler"

Als mich Christian Wulff auf der Berlinale 2007 mit meiner heutigen Partnerin Veronica Ferres bekannt machte, fragte sie mich nach meinem Beruf. „Finanzen und Versicherungen“, antwortete ich, und da sagte sie: „Oh, da könnte ich auch einmal einen Ratschlag gebrauchen.“

Das erste Gespräch

Zum ersten Mal länger und intensiver sprach ich mit Veronica Ferres auf der Geburtstagsparty von Klaus Meine im Mai 2008. Wir telefonierten danach ab und zu und im Spätherbst immer öfter.

Das Wiedersehen und Gerüchte

Dann sahen wir uns im Winter in Südafrika wieder, wo sie den ZDF-Zweiteiler „Das Geheimnis der Wale“ drehte. Meine Zuneigung stieg, und ich glaube, ich fing an, mich zu verlieben. Bei einem Empfang, bei dem wir beide anwesend waren, tauchten die ersten Gerüchte auf, dass wir ein Paar seien, was aber zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht stimmte.

Bedenken wegen der Medien

Es war schon sehr beängstigend, nicht zu wissen, wie die Leute und die Medien reagieren, wenn Veronica Ferres und ich uns als Paar outen würden.

Die Zwickmühle

Die Zwickmühle war, jetzt entweder zu sagen: „Lass uns jetzt einfach mal versuchen, ein Paar zu sein und das auch offiziell zu machen“ oder sich ein paarmal zu treffen, um festzustellen, ob man wirklich zueinander passt. Aber dabei eventuell gesichtet zu werden, wäre „gefährlich“ gewesen. Die normale Reihenfolge, sich näher kennenzulernen, mal zusammen ins Kino zu gehen, war hier eben nicht möglich.

Ganzen Mut aufgebracht

So brachten wir im Februar 2009 unseren ganzen Mut auf, uns zu outen. Unsere Beziehung war noch ein zartes Pflänzchen, aber die Medien hatten großes Interesse, das erste Bild von uns als Paar zu erhalten.

Der erste gemeinsame Auftritt

Wir entschlossen uns, bei der Gursky-Ausstellung in Wolfsburg bei VW im April 2009 zum ersten Mal gemeinsam öffentlich aufzutreten. Als sich das herumsprach, kündigten sich sehr viele Pressevertreter und Fotografen an.

Herz pochte wie wild

Mein Herz pochte wie wild und am liebsten wäre ich im Hotelzimmer geblieben. Auf der Fahrt zum Pressezentrum wurden meine Hände feucht und es erforderte unheimlich viel Mut, dann aus dem Auto zu steigen und sich dem Blitzlichtgewitter zu stellen.

Jetzt müssen wir es tun

Aber ich wusste, jetzt müssen wir es tun! Gleichzeitig war mir auch klar, dass ich von nun an viel weniger Privatsphäre haben würde, aber die Liebe zu ihr hat die Angst davor besiegt.

Fotos von dem Ereignis dürfte es frühestens am Sonntagabend geben. Maschmeyer und Ferres sollen die Fotorechte an die wichtigsten deutschen Yellow-Press-Medien abgetreten haben. Wie es aus Freundeskreisen außerdem heißt, werden Maschmeyer und Ferres einen Ehevertrag schließen.

Für Carsten Maschmeyer dürfte das Ereignis trotz allen Trubels zu einem Tag der Entspannung werden. Mit seinen unternehmerischen Entscheidungen hatte er zuletzt für Negativschlagzeilen gesorgt. Von der Schweizer Privatbank Sarasin fordert er fast 30 Millionen Euro zurück, weil ihn die Bank bei wichtigen Anlageentscheidungen völlig falsch beraten habe.

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