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04.07.2012

13:06 Uhr

Gerhard Gribkowsky

Ehemaliger BayernLB-Manager geht in Revision

Der wegen Bestechlichkeit zu achteinhalb Jahren verurteilte BayernLB-Manager Gribkowsky geht gegen seine Verurteilung vor. Am Mittwoch beantragten seine Anwälte eine Revision des Urteils.

Hat von Formel-1-Chef Ecclestone 44 Millionen Euro Bestechungsgeld erhalten: Gerhard Gribkowsky dapd

Hat von Formel-1-Chef Ecclestone 44 Millionen Euro Bestechungsgeld erhalten: Gerhard Gribkowsky

MünchenDer zu achteinhalb Jahren Haft verurteilte frühere Risikovorstand der BayernLB, Gerhard Gribkowsky, hat gegen das Urteil Revision eingelegt. Die Anwälte des 54-Jährigen hätten den Antrag am Dienstagnachmittag beim Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe eingereicht, teilte Gribkowskys Münchner Verteidiger Daniel Amelung am Mittwoch mit.

Das Landgericht München hatte Gribkowsky am vergangenen Mittwoch wegen Bestechlichkeit, Steuerhinterziehung und Untreue verurteilt. Der ehemalige Landesbanker hatte gestanden, von Formel-1-Chef Bernie Ecclestone 44 Millionen Euro Bestechungsgeld kassiert zu haben. Eine mögliche Anklage gegen Ecclestone wird sich damit hinauszögern. Die Staatsanwaltschaft München will Gribkowsky als Zeugen vernehmen. Dies wird jedoch erst nach einem rechtskräftigen Urteil geschehen.

Von

dapd

Kommentare (3)

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Account gelöscht!

04.07.2012, 13:40 Uhr

Schön das der Rechtsstaat so tapfer von deutschen Staatsanwälten verteidigt wird, bringt in diesem Fall nur gar nichts. Ecclestone wird in diesem Oktober 82 Jahre alt. Bis da mal Anklage erhoben wird, ist der ganz plötzlich nicht mehr verhandlungsfähig und bevor der von UK ausgeliefert wird ist er schon gestorben oder noch nicht mal mehr reisefähig, es sei denn er ist mit Jopi Heesters verwandt, äußerlich ähnlich sind sie sich ja. Einsitzen wird der sowieso, wenn überhaupt, nur als Mumie im eigenen Mausoleum.

Joerg

04.07.2012, 14:26 Uhr

Der Gribkowski wird seine 'Strafe' dann ein oder zwei Jahre im offene Vollzug vollziehen.
Spätestens danach wird er dann wegen guter Führung entlassen.Dafür sorgt er mit sein 44 Mio schon.
Und die Beteiligten haben dann alle etwas davon.
Oder es kommt jetzt in der Revion gleich zu einem 'deal'

Joerg

04.07.2012, 14:37 Uhr

Hoppla, da fehlen ja ein paar Buchstaben.
Aber weiss trotzdem jeder, was gemeint ist ...

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