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13.04.2012

23:24 Uhr

Goldman-Sachs

Vorstände erleiden deutliche Gehaltseinbußen

Weniger Gehalt für Spitzenbanker und Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein. Die US-Großbank hat den Geschäftsbericht für 2011 vorgelegt. Demnach hat Blankfein circa sechs Millionen Dollar weniger verdient als im Jahr zuvor.

Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein. Reuters

Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein.

New YorkDie Vorstände der US-Großbank Goldman Sachs haben im vergangenen Jahr deutliche Gehalteinbußen hinnehmen müssen. Wie das Geldhaus am Freitag in New York mitteilte, verdienten die fünf wichtigsten Manager der Investmentbank im vergangenen Jahr jeweils mindestens 35 Prozent weniger als noch im Jahr 2010.

Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein erhielt im Jahr 2011 demnach rund zwölf Millionen Dollar (gut neun Millionen Euro) nach etwa 18,6 Millionen Dollar ein Jahr zuvor.

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Das im Branchenvergleich vergleichsweise immer noch hohe Gehaltniveau begründete Goldman Sachs in seinem Jahresbericht damit, dass die Bank „trotz eines schwierigen Umfelds“ im Jahr 2011 sowohl im Fusions- und Übernahmegeschäft als auch bei der Betreuung von Börsengängen den Weltmarkt angeführt habe.

Von

afp

Kommentare (2)

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aruba

14.04.2012, 07:59 Uhr

+++ Beitrag von der Redaktion gelöscht +++

Boni

14.04.2012, 10:44 Uhr

Wer Gottes Werk auf Erden verrichtet (so Blankfein in seinem Zitat zur Rolle der Banken in einer Anhörung vor dem US-Kongreß) der hat doch noch mehr Millionen verdient. So ein Gutmenscch der Gottes Werk hier auf Erden verrichtet und allen Menschen Heil und Segen bringt, sollte das Doppelte verdienen !!! Nur ein Spaß. Die Banken könne sich ja fast unbegrenzt Geld bei den Zentralbanken zu einem Prozent leihen. Da ist ja dann genug Geld für Boni da. Nichts hat sich geändert nach dem großen Crahs, und das nach 4 Jahren. (...) Die ganzen Politiker unterstützen und protegieren die Banken und Superreichen, wo sie können !

+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

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