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18.03.2011

13:07 Uhr

Gribkowsky-Prozess

Ecclestone will als Zeuge aussagen

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone will offenbar im Prozess gegen den Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky als Zeuge aussagen. Dieser soll beim Verkauf von Formel-1-Anteilen in die eigene Tasche gewirtschaftet haben.

Bernie Ecclestone stellt sich im Verfahren gegen Gribkowsky als Zeuge zur Verfügung. Quelle: dpa

Bernie Ecclestone stellt sich im Verfahren gegen Gribkowsky als Zeuge zur Verfügung.

MünchenFormel-1-Boss Bernie Ecclestone will einem Zeitungsbericht zufolge in der Affäre um das Millionenvermögen von Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky als Zeuge aussagen. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ (Freitag) schreibt, vertrete der Düsseldorfer Anwalt Sven Thomas Ecclestone. Der sei „gerne bereit, als Zeuge zur Verfügung zu stehen“, zitiert das Blatt den Verteidiger, der am Freitag zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar war. Die Staatsanwaltschaft München I lehnte jeden Kommentar ab. Gribkowsky sitzt seit Anfang Januar in Untersuchungshaft.

Den Ermittlern zufolge soll der Manager insgesamt 50 Millionen Dollar (37 Mio Euro) am Fiskus vorbei für sein „Entgegenkommen“ beim Verkauf der Formel-1-Anteile bekommen haben. Die BayernLB hatte die ihr 2002 nach der Pleite von Medienzar Leo Kirch zugefallenen Anteile an der Rennserie Ende 2005 für rund 837 Millionen Dollar an den Finanzinvestor CVC verkauft. Unklar ist nach wie vor, wer das Geld an Gribkowsky gezahlt hat und wofür genau. Immer wieder gab es Gerüchte, dass Ecclestone selbst beteiligt gewesen sei. Der Boss der Rennserie hat dies stets bestritten. Gribkowsky schweigt zu den Vorwürfen.

Von

dpa

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