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12.08.2013

13:55 Uhr

Griechenland

Erste größere Privatisierung erfolgreich

Das griechische Glücksspielunternehmen OPAP ist nun nicht mehr in staatlicher Hand. Es ist die erste größere Privatisierung des Krisenlands. Die nächste Privatisierung steht bereits bevor.

Das Glücksspielunternehmen OPAP macht vor, wie eine erfolgreiche Privatisierung laufen kann. Das nächste Unternehmen wird schon bald nachziehen. Reuters

Das Glücksspielunternehmen OPAP macht vor, wie eine erfolgreiche Privatisierung laufen kann. Das nächste Unternehmen wird schon bald nachziehen.

AthenDen Griechen ist die erste größere Privatisierung eines vom Staat abhängigen Unternehmens gelungen. Es handelt sich um das Glücksspielunternehmen OPAP. Die entsprechenden Verträge wurden am Montag in Athen unterzeichnet. Es sei „eine starke Nachricht an das Ausland“, dass Athen „entschlossen und fähig“ ist, die Privatisierungen durchzuführen, sagte der griechische Finanzminister, Ioannis Stournaras, nach der Unterzeichnung im Fernsehen. Die Privatisierung war bereits im Mai angekündigt worden.

Nach Angaben des griechischen Privatisierungsfonds (Taiped-Hradf) wurden die vom Staat gehaltenen 33 Prozent an OPAP für 652 Millionen Euro an das tschechisch-griechische Konsortium Emma Delta Ltd verkauft. Emma Delta gehört zu rund 67 Prozent dem tschechischen Unternehmer Jiri Smejc und zu 33 Prozent dem griechischen Reeder Giorgos Melissanides, berichtete die griechische Finanzpresse.

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Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr steigen die Konjunkturdaten in Griechenland an – obwohl das Land weiter mit einer Rekordarbeitslosigkeit kämpft. Doch zumindest die Wirtschaft erholt sich langsam.

Dem Euro-Sorgenkind Griechenland steht eine zweite, kleinere Privatisierung bevor. Das aserbaidschanische staatliche Energieunternehmen Socar will für 400 Millionen Euro zwei Drittel des griechischen Gasversorgers Desfa übernehmen. Griechenland hatte sich im Juni in Zusammenarbeit mit den Geldgebern als Ziel gesetzt, bis zum Jahresende mindestens 1,6 Milliarden Euro durch Privatisierungen zu erlösen. Ursprünglich war die Rede von 2,5 Milliarden Euro.

Von

dpa

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