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02.08.2011

14:32 Uhr

Grundstücksverkauf

Reichstem Mann Indiens drohen Ermittlungen

Der neuntreichste Mann der Welt, Mukesh Ambani, hat im vergangenen Jahr ein Luxusgebäude in Mumbai hochgezogen. Jetzt kommt raus: Das Grundstück sollte ursprünglich für die Erziehung muslimischer Kinder genutzt werden.

Dem reichsten Mann Indiens, Mukesh Ambani, droht ein Ermittlungsverfahren. Quelle: Reuters

Dem reichsten Mann Indiens, Mukesh Ambani, droht ein Ermittlungsverfahren.

MumbaiDem reichsten Mann Indiens, Mukesh Ambani, droht ein Ermittlungsverfahren auf Bundesebene im Zusammenhang mit dem Bau seines 27-stöckigen Luxusdomizils. Die Regierung des Bundesstaates Maharashtra prüfe, ob Ermittler der Bundesbehörden mutmaßliche Unregelmäßigkeiten beim Verkauf des Grundstücks von Ambanis Residenz prüfen sollten, berichteten indische Medien am
Dienstag. Der Konzernchef von Reliance Industries, der laut «Forbes»-Magazin mit einem Vermögen von 27 Milliarden Dollar (19 Milliarden Euro) der neuntreichste Mann der Welt ist, hatte den 174 Meter hohen Turm in einer vornehmen Gegend von Mumbai, dem ehemaligen Bombay, vergangenes Jahr bezogen.

In Ambanis Domizil namens Antilia werden Berichten zufolge sechs Etagen als Parkplatz genutzt. Auch mehrere Schwimmbäder, ein Ballsaal, ein Kino und drei Hubschrauberlandeplätze sind demnach vorhanden. Der Minister für Minderheiten von Maharashtra, Mohammed Arif Naseem Khan, hatte am Montag vor dem Parlament des Bundesstaates gesagt, das 4.532 Quadratmeter große, von Ambani bebaute Grundstück sei ursprünglich für die Erziehung muslimischer Kinder vorgesehen gewesen. Der Geschäftsmann kaufte das Grundstück demnach im Jahr 2002 für 215 Millionen Rupien (3,42 Millionen Euro). Nach Angaben von Oppositionsführer Eknath Khadse ist das Land mittlerweile fünf Milliarden Rupien wert.

Der Verkauf war laut Khan vom Wohlfahrtsbeauftragten von Mumbai abgesegnet worden. Die Wakf-Behörde von Maharashtra habe aber nicht zugestimmt. Wakf sind im islamischen Recht Land und andere Besitztümer, die religiösen oder wohltätigen Zwecken vorbehalten sind. Der Streit zwischen der Wakf-Behörde und Ambani schwelt bereits seit 2004.


Von

afp

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

02.08.2011, 16:31 Uhr

Da man mit ehrlicher Arbeit nicht reich werden kann, hat dieser Typ wahrscheinlich auch jede Menge Dreck am Stecken, wie man landläufig so zu sagen pflegt !!!

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