Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.03.2004

14:00 Uhr

Gruppenfreistellungsverordnung

Nur rund die Hälfte der Autohändler werden überleben

Nach einer Studie der Unternehmensberatung Horváth & Partners werden von derzeit 23.700 Autohändlern nur 11.000 bis 2010 überleben.

Der Trend zum Mehrmarkenvertrieb beim Autohandel in Deutschland ist unaufhaltsam. Engelbert Wimmer, von Horváth & Partners betont: "Das Eindringen von Händlergruppen oder Mega-Dealern wird das bestimmende Thema der nächsten Jahre, gefolgt von den Themen Mehrmarkenverkauf und Mehrmarkenservice." Eine gute Chance auf Sicherung ihrer Existenz haben demnach nur noch Händler, die nach Änderung der Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) zukünftig mehrere Automarken unter einem Dach anbieten.

"Gewinne werden künftig vor allem im Service und Teilegeschäft erzielt. Die möglichst effiziente Gewinnung von Neukunden und deren Pflege wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor", so Wimmer. Die Hersteller von Original Ersatzteilen (OEM) wären somit die Gewinner der neuen GVO-konformen Händlerverträge. Durch die neue GVO hatte EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti ursprünglich geplant, den Autovertrieb in Europa zu liberalisieren und die Position der Händler gegenüber den Hersteller von Original Ersatzteilen zu stärken. Dieses Ziel würde so nur zum Teil erreicht werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×