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14.01.2016

07:07 Uhr

Chronik Europa-Park

Wie Deutschlands größter Freizeitpark entstand

VonCarina Kontio

Nur der Kölner Dom hat in Deutschland mehr Besucher: Seit über 40 Jahren glänzt der Europa-Park in Rust als eines der beliebtesten touristischen Ziele des Landes. Eine Erfolgsgeschichte aus der badischen Provinz.

Roland Mack kennt jede Attraktion in seinem Freizeit-Park in- und auswendig.

Europa-Park-Chef

Roland Mack kennt jede Attraktion in seinem Freizeit-Park in- und auswendig.

  • Im Jahr 1780 wird von Paul Mack die Firma Mack in Waldkirch im Schwarzwald gegründet, die Wagen und Postkutschen aller Art produziert.
  • 1880 entsteht die Idee, spezielle Fahrzeuge für Schausteller und Jahrmärkte zu bauen, als man ein Gefährt für den Transport einer Orgel hergestellt. Orgelbau hat in der Region damals Tradition.
  • Je mobiler die Bevölkerung wird, desto mehr Fahrzeuge werden gebraucht. Auch die Schaustellerei wächst rasant und Mack versorgt die Kirmesleute mit fahrbaren Untersätzen. Einen Großteil der Produktion machen damals noch Wohn- und Packwagen aus.
  • Ab 1920 werden auch Fahrgeschäfte entwickelt und der Familienbetrieb der Macks baut alles, was die Kunden brauchen - von Achter- und Geisterbahnen über Karussells bis zu Autoscootern. Zum Verkaufsschlager auf der ganzen Welt wird die „Wilde Maus“, bei der die Wagen, in denen man sitzt, schon abbiegen, während man das Gefühl hat, noch geradeaus zu fahren.
  • Im Jahr 1921 wird Franz Mack geboren. Nach dem Krieg übernimmt er gemeinsam mit seinen Brüdern die väterliche Fabrik in Waldkirch, investiert viel und treibt die internationale Expansion des Betriebs voran. Sein Sohn Roland kommt 1949 zur Welt, der zweite Sohn Jürgen wird 1958 geboren.

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