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15.01.2015

07:20 Uhr

Hall of Fame für Familienunternehmen

Die Suche nach dem Unternehmer-Gen

VonOliver Stock

Wenn Herr Stihl auf Frau Schaeffler-Thumann trifft, dann geht es um Werte wie Kampfgeist und Bodenständigkeit. Was Unternehmer für Tugenden brauchen, ist Thema bei der Handelsblatt Hall of Fame für Familienunternehmer.

100.000 Mitarbeiter, 12 Milliarden Euro Umsatz: Preisträgerin Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann.

100.000 Mitarbeiter, 12 Milliarden Euro Umsatz: Preisträgerin Maria-Elisabeth Schaeffler-Thumann.

MünchenWie ist dieses Gen konstruiert, das ein Unternehmer in sich tragen muss? Was braucht es, um aus etwas kleinem etwas ganz großes in der Wirtschaft zu machen? Und: Was unterscheidet einen x-beliebigen Manager von einem Familienunternehmer?

Antworten auf diese Fragen gibt es bei der Hall of Fame, zu der das Handelsblatt einmal im Jahr deutsche Familienunternehmer ins Münchner The-Charles-Hotel einlädt und einige von ihnen damit ehrt, dass sie in dieser gedachten Ruhmeshalle der Familienunternehmer einen Stammplatz erhalten.

Hans Peter Stihl: Der Herr der Motorsägen

Hans Peter Stihl

Der Herr der Motorsägen

Dem Familienunternehmer Hans Peter Stihl gelang ein Kunststück: Er baute nicht nur aus der väterlichen Firma eine Weltmarke auf, sondern er wurde auch zur Stimme der Wirtschaft.

Da gibt es zum Beispiel einen wie Hans Peter Stihl. Wenn sein Name ertönt, glänzen Männeraugen, weil sie an jenes kreischende Ding denken, mit dem sich je nach Bedarf einzelne Bäume fällen oder ganze Wälder roden lassen.

Worin die Faszination dieses Werkzeugs liege, will die Moderatorin der Hall of Fame-Preisverleihung Judith Rakers wissen. Stihl, ein feiner älterer Herr mit grauem Haar, der 1960 ins väterliche Unternehmen eintrat, es auf Motorsägen ausrichtete und inzwischen einen Umsatz von knapp acht Milliarden Euro damit macht, erklärt es in der nüchternen, schnörkellosen Sprache eines schwäbischen Unternehmers: „Der Mann mit Motorsäge hat in seiner Hand wesentlich mehr Leistung als der Mann ohne Motorsäge.“ So einfach ist das. „Eitelkeit und Protz sind ihm zuwider“, sagt Laudator, Jurymitglied und KPMG-Vorstandschef Klaus Becker über Stihl.

Da gibt es auch jemanden wie Michael Popp. Bionorica heißt das Unternehmen, das er führt, aber wir kennen es eher von den Produkten, die aus diesem Haus in unserer Apotheke landen. Sinupret ist so eines, das Sie jetzt nehmen könnten, wenn sie verschnupft sind.

Michael Popp: Pharmazeut mit Mission

Michael Popp

Pharmazeut mit Mission

Michael Popp, Inhaber der Naturarzneifirma Bionorica, hat pflanzliche Arzneimittel zum Verkaufsschlager gemacht. Es fasziniert ihn, die Schätze der Natur zu erforschen und in modernen Medikamenten nutzbar zu machen.

Kommentare (1)

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15.01.2015, 08:12 Uhr

Unter der jetzigen Grün-Sozialistischen Medien-Politik unter der Führung von einer machterhaltenden Willkür Kanzlerin Merkel wird es kein Unternehmergen mehr geben in Deutschland.
Das Unternehmergen wird von den Gesetzen und Verordnungen der Politik regelrecht erstickt. Und die Schulbidlung wird immer Technik und Wirtschaftfeindlicher, wie auch die Medienlandschaft.

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