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10.01.2005

10:45 Uhr

2004 erneut weniger eingenommen

Gastgewerbe darbt weiter

Im dritten Jahr in Folge ist 2004 der Umsatz im deutschen Gastgewerbe gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden berichtete, wurde das Umsatzminus allerdings ausschließlich von den Gaststätten verursacht. Dagegen durften sich Hoteliers wieder über steigende Einnahmen freuen.

HB WIESBADEN. Nach ersten Schätzungen des Statistische Bundesamt vom Montag auf Basis der Daten bis November setzte das gesamte Gastgewerbe 2004 nominal etwa ein Prozent weniger, ohne Preisveränderungen sogar etwa zwei Prozent weniger um. Bereits seit 2001 schrumpfen die realen Umsätze der Branche. „Der Rückgang basiert ausschließlich auf der ungünstigen Umsatzentwicklung im Gaststättengewerbe“, erklärten die Statistiker. Während Kneipiers und Restaurantbesitzer bis einschließlich November real 3,7 % weniger einnahmen, stiegen die Umsätze von Hotels und Pensionen um 0,9 %. Auch Kantinen und Caterer setzten 0,8 % mehr um.

Wie andere von der Konsumfreude der Bürger abhängige Branchen leidet das Gastgewerbe seit Jahren unter der Sparsamkeit der Deutschen. Im November legte der reale Umsatz der gesamten Branchen allerdings zum dritten Mal in Folge im Vergleich zum Vormonat zu; die Einnahmen lagen real nur noch 0,2 % unter dem Niveau des Vorjahres und nominal sogar 0,5 % darüber. Wie im Gesamtjahr mussten dabei nur Gaststätten sinkende Umsätze verbuchen: Die realen Einnahmen gingen um fast zwei Prozent zum Vorjahr zurück. Dagegen konnte das Beherbergungsgewerbe ein reales Plus von 1,5 % und Kantinen und Caterer von 1,4 % verbuchen.

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