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10.02.2004

15:45 Uhr

2004 soll beim Umsatz Milliardengrenze fallen

Rhön Klinikum kerngesund

Die Werte des Krankenhausbetreibers stimmen: Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat das Unternehmen bei Umsatz und Gewinn wie geplant zugelegt und dabei insbesondere vom steigenden Sparzwang im Gesundheitswesen profitiert.

HB FRANKFURT. Zur Geschäftsentwicklung hätten erstmals Umsätze aus den übernommenen Krankenhäusern in Pirna, Dohna-Heidenau und Cuxhaven beigetragen, teilte das im MDax gelistete Unternehmen am Dienstag mit. Nach ersten Berechnungen wurde 2003 mit insgesamt 952,5 Mill. € 8,3 % mehr umgesetzt als im Jahr zuvor. Damit lag Rhön im Rahmen der Erwartungen von Analysten. Der Konzerngewinn sei auf 73,1 Mill. € gestiegen. Im Vorjahr hatte Rhön unter dem Strich 67,4 Mill. € erwirtschaftet. Endgültige Geschäftszahlen sollen am 29. April vorgelegt werden.

Für 2004 peilt Rhön weiterhin einen Umsatz von einer Milliarde Euro und einen Konzerngewinn von 76 Mill. € an. Allerdings beinhalte dieses Ziel noch keine zusätzlichen Akquisitionen. Rhön-Chef Eugen Münch hatte im Januar gesagt, er rechne in diesem Jahr mit einer Zunahme der Übernahmen. Mit zwei Krankenhäusern stehe Rhön bereits in Verhandlungen. Vergangenes Jahr hatte das Unternehmen drei Kliniken übernommen.

Die Rhön-Vorzugsaktien lagen am frühen Nachmittag in einem fast unveränderten Gesamtmarkt 4,63 % im Plus bei 37,98.

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