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23.01.2007

10:11 Uhr

704 Mill. britische Pfund

Marks & Spencer will Loch in Pensionskasse mit Immobilien-Deal stopfen

Der britische Einzelhändler Marks & Spencer will das Loch in seiner Pensionskasse mit einem Immobilien-Deal stopfen.

dpa-afx LONDON. Das Pensionsdefizit belaufe sich aktuell auf 704 Mill. britische Pfund, teilte Großbritanniens größter Textilhändler am Dienstag in London mit. Dieses soll durch eine Immobilientransaktion um 500 Mill. Pfund verringert werden.

In diesem Zusammenhang will der Konzern eine Anleihe auslösen, die mit Immobilien besichert ist. Das dadurch komplett frei gewordene Immobilienvermögen mit einem derzeitigen Marktwert von 1,1 Mrd. Pfund soll in ein gemeinsam mit dem Pensionsfonds gehaltenen Gemeinschaftsunternehmen eingebracht werden.

Marks & Spencer werde die Immobilien zurückleasen und dafür in den kommenden 15 Jahren 50 Mill. Pfund jährlich zahlen. Dieser Ertrag werde in voller Höhe dem Pensionsfonds gutgeschrieben. Abgezinst ergebe dies einen aktuellen Wert von 500 Mill. Euro. Der M & S-Pensionsfonds hat 123 000 Mitglieder, davon sind 26 000 derzeit noch beschäftigt.

Die von Amethyst Finance begebene Anleihe im Volumen von 317 Mill. Pfund, will M & S auslösen. Sie ist besichert mit Immobilien im Wert von rund 550 Mill. Pfund, die für den Pensions-Deal vorgesehen sind. Die Auslösung der Anleihe zusammen mit den Transaktionskosten soll zu einem Sondereffekt von 30 bis 35 Mill. Pfund führen, der sich auf die Bilanz des laufenden Geschäftsjahres 2006/07 auswirken wird.

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