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27.08.2014

14:07 Uhr

A 7 in Norddeutschland

Konsortium um Hochtief baut Autobahn aus

Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes konzentriert den Konzern mehr auf das Infrastrukturgeschäft: Ein Konsortium baut nun einen Autobahnabschnitt in Schleswig-Holstein und Hamburg aus.

Hochtief ist mit 49 Prozent an den Konsortium beteiligt, das die Bundesautobahn A 7 ausbauen wird. dapd

Hochtief ist mit 49 Prozent an den Konsortium beteiligt, das die Bundesautobahn A 7 ausbauen wird.

DüsseldorfEin Konsortium um den Hochtief-Konzern baut die Bundesautobahn A 7 in Norddeutschland aus. Das Konsortium solle einen rund 65 Kilometer langen Abschnitt in Schleswig-Holstein und Hamburg planen, finanzieren und ausbauen, teilte Hochtief am Mittwoch mit. Ein knapp 60 Kilometer langes Teilstück solle der Konzern zudem im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts mit der öffentlichen Hand (PPP) 30 Jahre lang betreiben.

Die Baukosten lägen bei rund 600 Millionen Euro. Hochtief ist mit 49 Prozent an den Konsortium beteiligt, zu dem auch das mittelständische Unternehmen Kemna gehört. Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes will den Konzern auf das Infrastrukturgeschäft rund um Verkehr, Energie und Städtebau konzentrieren.

Das sind Europas größte Baukonzerne

Platz 9

Koninklijke Bam Groep (Niederlande) – 6,98 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus dem niederländischen Bunnik bei Utrecht ist europaweit tätig und hat rund 19.500 Mitarbeiter.

Platz 8

Ferrovial (Spanien) – 10,76 Milliarden Euro Umsatz

Das Unternehmen aus Madrid baut und betreibt auch Autobahnen und Flughäfen. Der Konzern errichtete unter anderem das Guggenheim-Museum in Bilbao.

Platz 7

Balfour Beatty (Großbritannien) - 10,6 Milliarden Euro Umsatz

Bereits seit 1909 sind die traditionsreichen Briten im Baugeschäft tätig und gehören zu den Platzhirschen in Europa. Die Londoner beschäftigen europaweit rund 30.000 Mitarbeiter.

Platz 6

Strabag (Österreich) – 12,4 Milliarden Euro Umsatz

Aus Wien in die Welt: Die Österreicher haben vor allem in Osteuropa expandiert. Seit 2014 konnte der Konzern den zuvor stark abgerutschten Umsatz stabilisieren.

Platz 5

Eiffage (Frankreich) – 14,31 Milliarden Euro Umsatz

Neben einigen TGV-Trassen gehört auch die Erweiterung des EU-Parlaments zu den großen Projekten des Konzerns. In Deutschland sind rund 3000 Eiffage-Mitarbeiter beschäftigt.

Platz 4

Skanska (Schweden) - 15,35 Milliarden Euro Umsatz

Kaum eine Straße, ein Kraftwerk oder Bürogebäude in Schweden ist ohne Beteiligung des skandinavischen Bauriesen entstanden. Auch international sind die Schweden aus Solna mittlerweile breit aufgestellt.

Platz 3

Bouygues (Frankreich) - 31,77 Milliarden Euro Umsatz

Neben Immobilien und dem Straßenbau ist der Pariser Konzern Großaktionär des französischen Fernsehsenders TF1. 2016 musste das Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.

Platz 2

ACS (Spanien) - 31,98 Milliarden Euro Umsatz

Die Spanier haben in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt. Zum Konzern gehört auch das deutsche Unternehmen Hochtief.

Platz 1

Vinci (Frankreich) – 38,07 Milliarden Euro Umsatz

Der größte Baukonzern Europas ist auch der größte Baukonzern der Welt und in der Kleinstadt Rueil-Malmaison nahe Paris beheimatet. Dem Konzern gehört unter anderem die Hälfte aller französischen Autobahnen. 2016 verzeichnete das Unternehmen ein Umsatzminus von 1,1 Prozent.

Quelle: Deloitte

Von

rtr

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