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31.10.2014

13:41 Uhr

AB Inbev

Beck's-Brauer verdient weniger

Der Bierabsatz des weltweit größten Brauereikonzerns ist im vergangenen Quartal zurückgegangen. Herbstliche Temperaturen im chinesischen Hochsommer und die Politik seien schuld.

Ein Arbeiter kontrolliert Flaschen der Biersorte Beck's. Beim Braukonzern Inbev sind die Gewinne zurückgegangen. ap

Ein Arbeiter kontrolliert Flaschen der Biersorte Beck's. Beim Braukonzern Inbev sind die Gewinne zurückgegangen.

LeuvenHerbstliche Temperaturen im chinesischen Hochsommer und die politische Eiszeit zwischen Russland und dem Westen haben den Beck's-Brauer AB Inbev im dritten Quartal kalt erwischt.

Zwischen Juli und September setzte der weltweit größte Brauereikonzern 2,7 Prozent weniger Bier ab. Der operative Gewinn legte auf vergleichbarer Basis zwar geringfügig auf 4,75 Milliarden Euro zu, lag damit aber unter den Erwartungen von Analysten.

Weil Ab Inbev mehr Geld für sein Bier verlangen konnte, stieg der Umsatz aber um gut zwei Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar. Unter dem Strich blieben mit 2,3 Milliarden Dollar fünf Prozent mehr Überschuss, wie AB Inbev am Freitag mitteilte.

Alleine in Russland brach der Absatz wegen der schlechten Wirtschaftslage und der großen Unsicherheit durch den Ukraine-Konflikt um ein Fünftel ein. In China wurde der Konzern knapp fünf Prozent weniger Bier los, nachdem der Sommer vor einem Jahr das Geschäft noch mit Rekordtemperaturen angekurbelt hatte. Der Bierabsatz in Brasilien sei wegen der dortigen Rezession nur noch minimal gestiegen, nachdem die WM die Nachfrage im zweiten Quartal noch kräftig angeschoben hatte. Das Management berichtete auch von Problemen auf den Märkten in den USA und Mexiko.

Ähnliches hatte vergangene Woche bereits der niederländische Konkurrent Heineken berichtet.

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