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28.10.2015

08:59 Uhr

AB Inbev und SAB Miller

Milliarden-Fusion der Bierkonzerne verzögert sich

Jedes dritte Bier, das weltweit getrunken wird, könnte künftig vom Weltmarktführer kommen: Mit der Fusion aus AB Inbev und SAB Miller soll ein neuer Brau-Riese entstehen. Allerdings lässt der Mega-Deal auf sich warten.

Zu Anheuser-Busch gehören etwa Budweiser, Corona, Stella und Beck's, zu SAB Miller Bulmers und Peroni. AFP

Anheuser-Busch und SAB Miller

Zu Anheuser-Busch gehören etwa Budweiser, Corona, Stella und Beck's, zu SAB Miller Bulmers und Peroni.

Brüssel/LondonDie gut 92 Milliarden Euro schwere Mega-Fusion in der Bierbranche von Weltmarktführer Anheuser-Busch und Nummer zwei SAB Miller geht erneut in die Verlängerung. Wie die beiden Unternehmen am Mittwoch mitteilten, hat SAB Miller jetzt eine Woche länger bis zum 4. November Zeit, um ein verbindliches Angebot vorzulegen. Bisher musste das Angebot bis Mittwoch, 18 Uhr MEZ, eingereicht werden.

In den vergangenen zwei Wochen habe der Branchenprimus die Bücher geprüft und Möglichkeiten für eine Finanzierung verhandelt. Nun müssten noch „weitere Aspekte der Transaktion“ diskutiert werden. Einem Bloomberg-Bericht zufolge benötigen beide Seiten mehr Zeit, um die Unterstützung von Aktionären zu gewinnen und die Finanzierung sicherzustellen.

Bereits am 14. Oktober hatte die britische Fusionsaufsicht grünes Licht für eine zweiwöchige Verlängerung für das Einreichen einer Offerte erteilt. Einen Tag zuvor hatten Anheuser-Busch, zu denen die Marken Beck's, Budweiser und Corona gehören, wie auch SABMiller erklärt, sich im Prinzip auf eine Fusion verständigt zu haben. Aus den Brauereien des fusionierten Konzerns käme in etwa jedes dritte Bier kommen, das weltweit getrunken wird.

Von

rtr

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