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11.10.2012

19:02 Uhr

Abgang

AR-Chef von Praktiker nimmt seinen Hut

Der langjährige Aufsichtsratsvorsitzende des Baumarktkonzerns Kersten von Schenk will nicht mehr. Sein Nachfolger soll bereits am morgigen Freitag bestimmt und präsentiert werden. An der Börse interessierte dies kaum.

Ende, Aus: Der Aufsichtsratsvorsitzende der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker, Kersten von Schenk, hat am Donnerstag (11.10.12) sein Amt niedergelegt. dapd

Ende, Aus: Der Aufsichtsratsvorsitzende der angeschlagenen Baumarktkette Praktiker, Kersten von Schenk, hat am Donnerstag (11.10.12) sein Amt niedergelegt.

DüsseldorfDer Aufsichtsratschef des angeschlagenen Baumarktkonzerns Praktiker wirft hin. Kersten von Schenck lege sein Amt mit "Ablauf des heutigen Tages" nieder, teilte Praktiker am Donnerstag mit. Die Nachfolge des Rechtsanwalts und Notars werde das Kontrollgremium auf einer außerordentlichen Sitzung am Freitag regeln.

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Bei dem im saarländischen Kirkel ansässigen Baumarktkonzern tobte monatelang ein Machtkampf um die Rettung der Firma. Schließlich einigten sich Praktiker und Investoren auf eine Kapitalerhöhung, bei der der deutsche Finanzinvestor Clemens Vedder und der österreichische Investor Donau Invest einen Mindesterlös von 40 Millionen Euro garantieren. Damit hat Praktiker zwei Drittel seiner geplanten Einnahmen sicher. Die Investoren übernehmen die Aktien, wenn andere Aktionäre nicht zugreifen. Von der Eigenkapitalspritze hängt auch ein weiterer Kredit über 20 Millionen Euro ab, den Praktiker braucht, um den begonnenen Umbau der meisten Häuser in Baumärkte der Tochter Max Bahr zu vollenden.

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Die bisher vor allem in Norddeutschland vertretene Kette gilt als zukunftsträchtiger als die mit einer Billigstrategie gescheiterten Praktiker-Märkte. Die Kapitalerhöhung soll noch in diesem Jahr über die Bühne gehen. Praktiker hatte sich zuvor durch eine Niedrigpreis-Strategie (20 Prozent auf alles, außer Tiernahrung) in eine schwere Krise manövriert. Die Anleger an der Börse interessierte dies kaum. Die im SDax notierte Aktie schloss 0,4 Prozent tiefer bei 1,62 Euro.

Kommentare (3)

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praktiker

11.10.2012, 19:49 Uhr

Das ist bestimmt kein Verlust für die Gesellschaft.
Ich hatte mich immer gefragt, welchen Nutzen der Herr bringt.
Juristen sind keine Verkäufer, außer vielleicht für ihre Interessen.
Also es kann nur besser werden.

herri@web.de

12.10.2012, 22:00 Uhr

Die Kette sitzt in Hamburg ... Kirkel ist lange vorbei. Bei einer Zeitung wie dem Handelsblatt erwarte ich solche Patzer nicht !!!

Herri@web.de

12.10.2012, 22:04 Uhr

Kann ich nur bestätigen, wären diese Herren schon vor 6 Jahren nicht am Ruder gewesen hätte manches vermieden werden können ....

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