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24.08.2012

20:31 Uhr

Air Berlin

Aufsichtsrat stärkt Mehdorn den Rücken

Nach einem Bericht über eine mögliche Ablösung von Air-Berlin-Chef Hartmut Mehdorn auf Druck von Großaktionär Etihad hat sich der Aufsichtsrat der Fluggesellschaft klar zu seinem Vorstandsvorsitzenden bekannt.

Die Fluglinie Air Berlin steht hinter ihrem Chef Hartmut Mehrdorn. dpa

Die Fluglinie Air Berlin steht hinter ihrem Chef Hartmut Mehrdorn.

FrankfurtDer Aufsichtsrat von Air Berlin hat sich nach einen Medienbericht über eine baldige Ablösung von Hartmut Mehdorn demonstrativ hinter den Konzernchef gestellt. „Der gesamte Board unterstützt Hartmut Mehdorn und das Air-Berlin-Management-Team“, sagte Aufsichtratschef Hans-Joachim Körber am Freitag. Zugleich bestätigte er, dass die defizitäre Fluglinie derzeit einen Nachfolger für Mehdorn sucht. Dies geschehe „aber aufgrund des wie geplant im Jahr 2013 auslaufenden Vertrages von Hartmut Mehdorn“. Der Vertrag von Mehdorn läuft noch bis Ende 2013.

Am Donnerstag hatte das „Manager Magazin“ ohne Quellenangabe berichtet, dass Air-Berlin-Großaktionär Etihad wegen der hohen Verluste das Vertrauen in Mehdorn verloren habe. Unzufrieden mit der Arbeit des Ex-Bahnchefs sei vor allem Etihad-Konzernlenker James Hogan. Er habe deshalb Air-Berlin-Aufsichtsratschef Körber kontaktiert und gefordert, schnell mit der Suche nach einem Nachfolger zu beginnen. Statt eines Quereinsteigers wünsche sich Hogan nun einen Manager mit viel Erfahrung in der Luftfahrt, berichtete das Magazin.

Ein Air-Berlin-Sprecher hatte dies zurückgewiesen: „Der Bericht ist Unsinn und entbehrt jeder Grundlage.“ Ein Sprecher der im Golf-Emirat Abu Dhabi ansässigen Fluglinie Etihad, die knapp 30 Prozent an Air Berlin hält, hatte die Magazin-Meldung am Donnerstag als unverantwortliche Spekulation bezeichnet. „Etihad und Air Berlin haben eine sehr starke Partnerschaft, die beginnt, positive Fortschritte zu zeigen“, sagte er.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Charly

24.08.2012, 22:31 Uhr

"Der Vertrag von Mehdorn läuft noch bis Ende 2013."

Das ist perfekt getimed.
Bis dahin dürfte der Bankrott der ehemaligen VorzeigeAirline hinzukriegen sein.

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