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28.05.2015

12:18 Uhr

Air-Berlin-Partner

Passagiere fliegen auf Etihad

Aufgrund rasant steigender Passagierzahlen hat Etihad seinen Gewinn im vergangenen Jahr deutlich steigern können. Die Airline aus den Emiraten profitiert immer stärker von den Partnerschaften, etwa mit Air Berlin.

Die Airline hat 2014 satte Zuwächse verbuchen können. Reuters

Etihad-Jet im Modell

Die Airline hat 2014 satte Zuwächse verbuchen können.

DubaiDer Air-Berlin-Geldgeber Etihad verdient dank rasant steigender Passagierzahlen mehr Geld. Unter dem Strich habe der Gewinn 2014 um die Hälfte auf 73 Millionen Dollar (67 Millionen Euro) zugenommen, teilte die staatliche Fluglinie der Vereinigten Arabischen Emirate am Donnerstag mit. Der Umsatz zog um 27 Prozent auf 7,6 Milliarden Dollar an. Die Zahl der Fluggäste sei gleichzeitig um 22 Prozent auf 14,8 Millionen gestiegen.

Damit rangiert Etihad unter den schnell wachsenden Airlines vom Persischen Golf auf dem dritten Platz – Qatar Airways und vor allem Emirates, die jüngst mit 49 Millionen Passagieren einen neuen Rekord aufstellte, sind größer. Etihad verfolgt eine andere Strategie als die Rivalen und fliegt nicht jeden Flughafen selbst an, sondern holt Partner-Airlines an Bord, die Passagiere zum Wüsten-Drehkreuz Abu Dhabi bringen sollen.

Eine davon ist Air Berlin. Etihad kaufte 2011 knapp 30 Prozent der Aktien von Air Berlin und hält seither den schwer angeschlagenen Lufthansa -Konkurrenten mit Finanzspritzen in der Luft. Aus Sicht von Konkurrenten verzerrt die im Staatsbesitz befindliche Etihad damit den Wettbewerb.

Seit kurzem stimmen auch US-Fluglinien in die Kritik ein. Sie werfen Emirates, Qatar Airways und Etihad vor, über die Jahre von ihren Regierungen 40 Milliarden Dollar an Zuschüssen erhalten zu haben. Die Airlines weisen die Vorwürfe zurück. Doch das Wachstumstempo ist rasant: Emirates aus Dubai ist größter Kunde des Airbus-Riesenjumbos A380, auf der Etihad-Bestellliste stehen 200 feste Flugzeugordern und zusätzlich 66 Optionen.

Von

rtr

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