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06.04.2016

11:43 Uhr

Air France

Chef-Abgang setzt Fluggesellschaft kräftig zu

Der Chef der französisch-niederländischen Fluggesellschaft Air France-KLM, Alexandre de Juniac, hat seinen Abschied angekündigt. Er wolle die Leitung des Verbandes IATA übernehmen. Die Airline erleidet einen Kurssturz.

Der Chef von Air France-KLM, Alexandre de Juniac, verlässt den Konzern – und wird Lobbyist. dpa

Air France

Der Chef von Air France-KLM, Alexandre de Juniac, verlässt den Konzern – und wird Lobbyist.

ParisDer geplante Rücktritt des Chefs der 2012 fusionierten französisch-niederländischen Fluggesellschaft Air France-KLM, Alexandre de Juniac, hat dem Konzern am Mittwoch den größten Kurssturz seit mehr als einem Jahr eingebrockt. Die Aktien der französischen Fluggesellschaft fielen in Paris um bis zu 8,5 Prozent auf 7,47 Euro.

De Juniac will zum Internationalen Luftverkehrsverband IATA wechseln. Anfang August übernehme er die Führung des Branchenverbandes. Über den Vorschlag der IATA habe er den Konzern informiert, teilte Air France-KLM mit. Da de Juniac den Vorschlag annehmen wolle, werde die IATA-Vollversammlung Anfang Juni darüber beraten.

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Einen Nachfolger hat Air France bislang nicht benannt. Börsianern zufolge sorgt diese Tatsache für Verunsicherung, da sich Air France ebenso wie Lufthansa und British Airways mit der Billig-Konkurrenz von Ryanair & Co. einen harten Wettbewerb liefern. Als mögliche Kandidaten für den Spitzenjob bei Air France gelten Frederic Gagey, bisher Chef des Frankreich-Geschäfts und der Bahn-Manager Guillaume Pepy.

Air France-KLM hat nach eigenen Angaben bereits ein internationales Auswahlverfahren eingeleitet, um einen neuen Unternehmenschef zu finden. De Juniac war 2011 an die Spitze von Air France getreten. Nach der Fusion von Air France und KLM war er für Umstrukturierungen zuständig.

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