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16.12.2015

16:51 Uhr

Air France-KLM, British Arways & Co.

Bußgeld gegen Luftfrachtkartell aufgehoben

Air France-KLM, British Airways, Japan Airlines und acht andere Airlines wurden zu rund 790 Millionen Euro Bußgeld verdonnert. Der Grund: Preisabsprachen bei Frachtflügen. Nun hat ein Gericht die Strafe aufgehoben.

Die Fluggesellschaften hatten nach Angaben der EU-Kommission zwischen Dezember 1999 und Februar 2006 die Konditionen für Frachtflüge abgesprochen. Reuters

Air France-KLM

Die Fluggesellschaften hatten nach Angaben der EU-Kommission zwischen Dezember 1999 und Februar 2006 die Konditionen für Frachtflüge abgesprochen.

LuxemburgDas Gericht der Europäischen Union (EuG) in Luxemburg hat ein von der EU-Kommission verhängtes Millionen-Bußgeld gegen insgesamt elf Fluggesellschaften aufgehoben. Die Airlines wie Air France-KLM, British Airways oder Japan Airlines müssen nun nicht wie von der Kommission 2010 entschieden rund 790 Millionen Euro wegen Preisabsprachen bei Frachtflügen zahlen. Die Entscheidung der Kommission 2010 sei „widersprüchlich“ gewesen, urteilte das europäische Gericht erster Instanz am Mittwoch in Luxemburg.

Die Fluggesellschaften hatten nach Angaben der EU-Kommission zwischen Dezember 1999 und Februar 2006 die Konditionen für Frachtflüge abgesprochen. Sie vereinbarten bilateral und multilateral ihr Vorgehen bei Treibstoff- und Sicherheitszuschlägen.

Von

afp

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