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27.08.2012

11:48 Uhr

Aktionäre entscheiden

WMF gibt keine Empfehlung zu Kaufofferte ab

Kaufofferte annehmen oder ablehnen? Mit dieser Entscheidung stehen die Aktionäre des Gastronomieausrüsters WMF allein, der vom US-Investor KKR umworben wird. Das Management will keine Empfehlung abgeben.

WMF-Chef Thorsten Klapproth: Die Aktionäre haben es in der Hand. dpa

WMF-Chef Thorsten Klapproth: Die Aktionäre haben es in der Hand.

StuttgartDas Management des Gastronomieausrüsters WMF lässt die Aktionäre mit der Entscheidung über die Annahme der Kaufofferte des Finanzinvestors KKR allein. „Vorstand und Aufsichtsrat geben keine Empfehlung dazu ab, das Angebot anzunehmen oder abzulehnen“, heißt es in einer am Montag veröffentlichten Pflichtmitteilung der beiden Gremien. Der Angebotspreis für die WMF-Stammaktien in Höhe von 47 Euro je Papier sei „angemessen“, die Kaufofferte für die Vorzugsaktien in Höhe von 31,80 Euro je Anteilsschein jedoch nicht. Diese Einschätzung werde auch von einer in Auftrag gegebenen externen Expertenprüfung gestützt.

Der geplante Einstieg des US-Finanzinvestors werde jedoch begrüßt, da die angekündigte Internationalisierung in einer strategischen Partnerschaft vorangetrieben werden könne. Die „langjährige Expertise sowie das globale Netzwerk von KKR“ könnten für WMF „von großem Nutzen sein“, sagte Vorstandschef Thorsten Klapproth. Jeder Aktionär müsse unter Berücksichtigung der Gesamtumstände und seiner individuellen Einschätzung über die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft, des derzeitigen Aktienkurses und seiner Werteinschätzung jedoch eine eigene Entscheidung darüber treffen, ob und für wie viele Aktien das Übernahmeangebot von KKR angenommen werde. Die Offerte läuft voraussichtlich bis zum 9. Oktober.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

27.08.2012, 12:03 Uhr

Kennen wir bereits.

Schritt 1: Kauf durch KKR.

Schritt 2: Die Kasse der WMF wird ausgekehrt durch den Käufer.

Schritt 3: WMF nimmt einen Bankkredit bis über alle Schornsteine auf.

Schritt 4: Der Käufer nimmt die Gelder und deckt damit seinen Kaufpreis ab. Rest in die Taschen der Beteiligten auf beiden Seiten. Null Steuern, denn Gewinn und Verlusre gleichen sich etwa aus.

Schritt 5: Mitarbeiterversammlung. "Das Unternehmen ist stark verschuldet und muß wahrscheinlich geschlossen oder verkauft werden. Es sei, weniger Mitarbeiter arbeiten für weniger Geld mehr."

Schritt 6: Die Gewerkschaft sieht das auch so, denn es stehen Bonzenpfründen au dem Spiel.

Schritt 7: Der Laden läuft. KKR schickt die Firma an die Börse und streicht den Erlös ein.

Schritt 8: Die neuen Aktionäre ärgern sich, daß die Verschuldung so hoch ist. Hohe Bankzinsen Fressen duie Dividende weg. Weiter zu Schritt 5.


Damit das keiner merkt, läuft die mediale Verblödungsindustrie auf Hochtouren.

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