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02.10.2017

20:44 Uhr

Alexander Wang

Star-Designer gibt CEO-Posten auf

VonKatharina Kort

Der amerikanische Designer Alexander Wang legt sein Amt als CEO bei seiner gleichnamigen Modemarke nach nur 15 Monaten nieder. Seine Nachfolgerin war zuletzt bei Gwyneth Paltrows Unternehmen Goop tätig.

Gibt seinen CEO-Posten ab: Star-Designer Alexander Wang. Reuters

Zeit für das Kreative

Gibt seinen CEO-Posten ab: Star-Designer Alexander Wang.

New YorkMehr Zeit fürs Kreative: Der New Yorker Designer Alexander Wang legt sein Amt als Vorstandsvorsitzender seiner gleichnamigen Modemarke nach nur 15 Monaten nieder. Der asiatisch-stämmige Amerikaner mit den langen wallenden Haaren will sich wieder stärker den Kollektionen widmen können. Seine Nachfolgerin auf dem CEO-Posten wird Lisa Gersh, die bis zum letzten Jahr die Geschäfte bei Goop geleitet hat, der Lifestyle-Marke der Hollywood-Schauspielerin Gwyneth Paltrow.

Das einstige Wunderkind der Mode-Designer hatte sein Unternehmen 2005 mit Anfang 20 in New York gegründet. Heute setzt der 33-Jährige 150 Millionen Dollar um und ist in mehr als 50 Ländern präsent. Die Marke feiert mit seinen eigenen Shows Erfolge, kooperiert aber auch mit Adidas. Im Frühsommer 2016 nahm er als CEO auch die gesamte Führung in die Hand.

Doch offensichtlich kommt auch Wang an seine Grenzen. Selbst für ihn ist es nicht leicht, in allen Märkten und im Internet mit den richtigen Strategien präsent zu sein und gleichzeitig Kollektionen zu entwerfen. Außer Gersh holte sich Wang mit Stefanie Horton auch eine E-Commerce-erfahrene Managerin als neue Chef-Strategin an Bord.

Horton war bisher bei dem erfolgreichen Online-Mode-Händler Farfetch fürs Marketing zuständig. Mit den beiden neuen Ernennungen will Wang nach eigenen Angaben „kontinuierlich den Status Quo herausfordern“. Das gelte besonders in diesem, sich rasant ändernden Marktumfeld. „Lisas und Stephanies unterschiedlicher Hintergrund in Media, Lifestyle und Digitalem wird uns helfen, unser Geschäft in neuen Kategorien und Gebieten zu positionieren“, sagte Wang.

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