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02.02.2015

16:24 Uhr

Alnatura nach dm

Biohändler will Umsatzlücke schließen

Bio-Händler auf der Suche nach neuen Partnern: Das Bio-Unternehmen Alnatura versucht nach dem Ausstieg der Drogeriekette dm neue Wege zu gehen. Eine eigene Handelsmarke soll schon bald sichtbarer werden.

Das Logo des Unternehmens in einem Alnatura Markt: Die Biomarke muss die Zukunft neuplanen. dpa

Das Logo des Unternehmens in einem Alnatura Markt: Die Biomarke muss die Zukunft neuplanen.

BickenbachDas südhessische Bio-Handelsunternehmen Alnatura bemüht sich um Ersatz für drohende Umsatzausfälle beim Großkunden dm. Die Drogeriekette will künftig unter einer eigenen Handelsmarke Bio-Lebensmittel anbieten.

Das Unternehmen äußerte sich am Montag zunächst nicht zu Umsatzerwartungen oder möglichen Auslistungen von bislang geführten Alnatura-Produkten. Nach unbestätigten Medienberichten macht Alnatura mehr als die Hälfte seines Umsatzes von zuletzt 689 Millionen Euro (Geschäftsjahr 2013/2014) über die dm-Märkte.

Laut „Lebensmittelzeitung“ verhandeln die beiden Branchenriesen Edeka und Rewe mit dem zuletzt schnell gewachsenen Bio-Großhändler aus Südhessen. Eine Sprecherin bestätigte die Namen nicht, erklärte aber: „Von Handelsseite aus dem In- und Ausland verzeichnen wir bereits seit längerem ein hohes und anhaltendes Interesse an der Marke Alnatura.“

Die größten Bio-Supermarktketten in Deutschland 2014

Platz 5

Ebl Naturkost betreibt 23 Läden in Deutschland. Das Unternehmen wurde 1994 gegründet.

Platz 4

Mit 25 Filialen ist die Bio-Supermarktkette Basic auf dem vierten Platz.

Platz 3

Den dritten Platz belegt Bio Company mit 44 Läden.

Platz 2

Auf dem zweiten Platz befindet sich Alnatura mit seinen Super Natur Märkten. In Deutschland hat das Unternehmen mehr als 80 Filialen – und will noch weiter expandieren.

Platz 1

Die größte Bio-Supermarktkette Deutschlands heißt Denn's. Hierzulande betreibt das Unternehmen 143 Filialen.

Erfolge verzeichnete Alnatura zuletzt in der Schweiz bei der Tegut-Mutter Migros. Die geplanten Investitionen etwa in eine neue Firmenzentrale in Darmstadt seien nicht gefährdet. Zum Gewinn äußert sich das Unternehmen, das auch eigene Bio-Supermärkte betreibt, seit Jahren nicht.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

02.02.2015, 19:00 Uhr

Wenn man BIO nicht mit kriminell gleichsetzen kann, dürfte dies kein Problem sein. Warum weigern sich BIO-Betriebe gegen die Medienmeldungen etwas zu tung un wirklich BIO zu sein. BIO = Verzicht auf Chemie = billiger!!! Nur BIO wird genutzt um Preise um 1000% zu erhöhen!

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