Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

09.01.2005

11:49 Uhr

Angebote potenzieller Investoren zu niedrig

Premiere zögert mit einem Börsengang in diesem Jahr

Der Münchener Fernsehsender Premiere geht vielleicht doch noch nicht an die Börse. An den Finanzmärten werde derzeit zu wenig für das Medienunternehmen geboten, sagt der Hauptgesellschafter Permira.

HB BERLIN. Der Bezahlsender Premiere wird nicht um jeden Preis in diesem Jahr an die Börse gehen. «Es gibt keine Notwendigkeit, unbedingt zu verkaufen», sagte Thomas Krenz, Chef der Kapitalgesellschaft Permira, der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» (FAS). Grund für die Zurückhaltung sei der im Augenblick zu erzielende Verkaufserlös an den Finanzmärkten. «Das Angebot potenzieller Investoren liegt momentan signifikant unter dem Wert, den Investmentbanker nennen», sagte Krenz.

Zwar werde Premiere in diesem Jahr börsenreif sein. «Wann dann der richtige IPO-Zeitpunkt ist, werden wir sehen», sagte er. Entscheidend für einen Verkauf sei das Börsenumfeld. Permira ist seit Anfang 2003 mit rund 55 Prozent an dem Fernsehsender beteiligt. Der Premiere-Geschäftsführer Georg Kofler hält etwa 20 Prozent der Anteile. Weiter Anteilseigner ist ein Konsortium, an dem unter anderem die Bayerische Landesbank und die Hypovereinsbank beteiligt ist.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×