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31.07.2013

11:33 Uhr

Anheuser-Busch InBev

Weltgrößter Bierbrauer überwindet Flaute

Zwar verkaufte Anheuser-Busch InBev weniger Beck's- oder Budweiser-Flaschen – dennoch konnten Umsatz und Gewinn gesteigert werden. Innovative Mix-Getränke und neue Alkoholika-Marken sind das Geheimrezept.

Bier-Mixgetränke wie das neue „beer rita” helfen Anheuser über die Flaute hinweg. AFP

Bier-Mixgetränke wie das neue „beer rita” helfen Anheuser über die Flaute hinweg.

BrüsselNeue Biersorten und höhere Preise haben dem weltgrößten Brauerei-Konzern Anheuser-Busch InBev über eine Absatzflaute in seinen beiden Hauptmärkten hinweggeholfen. Der Produzent von Marken wie Beck's und Budweiser verkaufte sowohl in den USA als auch in Brasilien weniger Getränke, konnte den Umsatz und Gewinn aber dennoch steigern. Insgesamt ging der Absatz gemessen am Volumen im zweiten Quartal um 1,2 Prozent zurück, der Umsatz stieg um 3,9 Prozent. Der Betriebsgewinn wuchs um 5,8 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar, wie AB InBev am Mittwoch mitteilte. In den USA schluckten die Kunden eine Preiserhöhung und fanden Gefallen an neuen Sorten wie einem Margarita-Bier-Mix.

Die US-Verbraucher griffen aber auch bei den Whiskey-Marken des Rivalen Diageo kräftig zu. Der britische Hersteller von Johnnie-Walker-Whiskey steigerte seinen Umsatz in dem im Juni zu Ende gegangenen Geschäftsjahr um fünf Prozent, in der US-Spirituosen-Sparte sogar um acht Prozent. Auch insgesamt zweistellige Wachstumsraten in den Schwellenländern veranlassten den neuen Diageo-Chef Ivan Menezes zu Optimismus. Er bekräftigte das Ziel, mittelfristig beim Umsatz Wachstumsraten von sechs Prozent zu erreichen. Diageo vertreibt auch Guinness-Bier, Baileys-Likör und Smirnoff-Wodka.

Deutschlands größte Getränkehersteller

Platz 10

PepsiCo - 9,75 Millionen Hektoliter

Während Pepsi dem großen roten Konkurrenten international die Stirn bieten kann – in Deutschland schafft es die Limo-Marke nur knapp in die Top 10. Zu den Marken des Konzerns gehören unter anderem Mountain Dew, 7 Up, Tropicana und der Energydrink Rockstar.
Quelle: Lebensmittelzeitung, Daten für 2012

Platz 9

Oettinger-Gruppe - 10,6 Millionen Hektoliter

Mit der Fokussierung auf billiges Bier ist die Oettinger-Gruppe zu einer der größten Brauereien des Landes aufgestiegen.

Platz 8

Riha Richard Hartinger - 11 Millionen Hektoliter

Riha ist Deutschlands größter Fruchtsafthersteller. Dazu zählt etwa die Marke Fruchtquell.

Platz 7

AB-Inbev - 12 Millionen Hektoliter

Die Brauerei-Gruppe steht für Marken wie Beck's und Hasseröder.

Platz 6

Radeberger - 13 Millionen Hektoliter

Die Brauerei gehört zum Oetker-Imperium und vertreibt ab 2015 Pepsi-Produkte in ganz Deutschland.

Platz 5

Bitburger- 14 Millionen Hektoliter

Die Brauerei aus der Eifel hat neben der Stammmarke etliche weitere Biermarken im Angebot wie König Pilsener oder Licher.

Platz 4

Schäff-Gruppe - 19 Millionen Hektoliter

Das Aldi-Mineralwasser Altmühltaler stammt von der Schäff-Gruppe ebenso wie zahlreiche andere Eigenmarken von Discountern.

Platz 3

Hansa-Heemann - 24 Millionen Hektoliter

Auch an Rang drei steht ein Produzent von Handelsmarken für Discounter.

Platz 2

Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke MEG - 26,8 Millionen Hektoliter

Die 100-prozentige Tochter der Schwarz-Gruppe produziert alle Handelsmarken der konzerneigenen Supermarktketten Lidl und Kaufland und hat es damit innerhalb weniger Jahre an die Spitze der deutschen Getränkehersteller geschafft. Das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ist heute der größte Mineralwasserproduzent Deutschlands.

Platz 1

Coca-Cola - 36,5 Millionen Hektoliter

Der rote Riese regiert auch den Getränkemarkt in Deutschland mit deutlichem Abstand. Die Zentrale zog 2003 von Essen nach Berlin. Mit Fanta wurde eine der großen internationalen Marken des Konzerns von der deutschen Tochter erfunden.

Von

rtr

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