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08.12.2015

09:32 Uhr

Anschläge schrecken Passagiere ab

Terror von Paris trifft Air France

Nach den Anschlägen Paris flogen deutlich weniger Menschen in die französische Hauptstadt. Das kostet Air France-KLM Umsatz. Insgesamt zeigen die Passagierzahlen der Fluggesellschaft aber nach oben.

50 Millionen Euro weniger Umsatz aufgrund der Terrorattacken in Paris. Reuters

A320 von Air France

50 Millionen Euro weniger Umsatz aufgrund der Terrorattacken in Paris.

ParisDie Anschläge in Paris am 13. November haben den Umsatz der Fluggesellschaft Air France-KLM schrumpfen lassen. In den Tagen nach den Anschlägen seien deutlich weniger Menschen von und nach Paris geflogen, teilte die Airline am Dienstag mit. Die negativen Folgen der Anschläge auf die Bilanz des Monats November beliefen sich demnach auf rund 50 Millionen Euro. Die Buchungszahlen erholten sich langsam.

Im November zählten die Konzerngesellschaften Air France, KLM und Transavia dennoch 6,5 Millionen Fluggäste und damit 0,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Sitzauslastung verbesserte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 82,6 Prozent. Im Dezember dürften die Rückgänge aber nur noch sehr begrenzt zu spüren sein. Die Konzernziele für 2015 seien dadurch nicht gefährdet, sagte Riolacci.

Im Frachtgeschäft der Fluggesellschaft sank der Umsatz in November um mehr als elf Prozent, wie Air France-KLM weiter mitteilte. Grund seien vor allem die verschärften Sicherheitsmaßnahmen auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle nach den Anschlägen gewesen.

Bei den bislang schlimmsten Attentaten in Frankreich waren am Abend des 13. November 130 Menschen getötet und mehr als 350 weitere verletzt worden. Mehrere Attentäter hatten in Pariser Cafés, Restaurants und im Konzertsaal Bataclan sowie vor der Fußballarena Stade de France wahllos auf Menschen geschossen oder sich selbst in die Luft gesprengt.

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