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17.03.2012

13:37 Uhr

Arabische Fluglinien

Lufthansa-Chef fordert Schutz vor Konkurrenz

Fluglinien der arabischen Golfstaaten nähmen mit wettbewerbswidrigen Preisen der Lufthansa Kunden weg, beklagt Christoph Franz. Der Chef der Airline fordert staatlichen Schutz.

Die Lufthansa sieht sich unter starkem Druck durch subventionierte arabische Fluggesellschaften. Reuters

Die Lufthansa sieht sich unter starkem Druck durch subventionierte arabische Fluggesellschaften.

DüsseldorfAngesichts wachsender Präsenz arabischer Fluglinien auf den Airports des Kontinents müssten Europas Politiker „eine Kapazitätsgrenze einführen“, sagte der Lufthansa-Vorstandschef der „Wirtschaftswoche“ laut Vorabbericht. „Hier müssen die Regierungen aktiv werden“, fügte er hinzu. „So können wir auf Dauer nicht leben.“

Nach Angaben von Franz fliegt etwa die Airline Emirates von Düsseldorf aus mittlerweile mehr Kunden nach Asien als die Lufthansa. Das Angebot arabischer Fluglinien gehe am Marktbedarf vorbei und werde wettbewerbswidrig durch Hilfen staatlicher Eigentümer ermöglicht, bemängelte er.

Von

dapd

Kommentare (10)

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Euroteam-Koenig

17.03.2012, 15:14 Uhr

So kann Lufthansa auf Dauer nicht leben? Richtig!! Mit diesem Wasserkopf kann man auf Dauer nicht leben. Emirates verfügt ferner über wesentlich freundlichere Flugbegleiter von denen viele aus dem asiatischen Raum kommen. Dies ist der Unterschied von gelebter zu " Ich muss jetzt freundlich sein - weil die wollen das so". Asien ist für Lufthansa gestorben. Nachtflugverbote werden es der LH nicht leichter machen - vor allem Cargo dürfte weiter bröckeln. Emirates, Etihad & Co. werden noch weiter rapide wachsen. Auch durch immer größeres Fluggerät werden sie anderen Airlines Passagiere abknöpfen......

smihe

17.03.2012, 17:45 Uhr

Aus meiner Sicht fällt Herr Franz nur noch durch kritisieren und fordern auf. Meine Erfahrung ist die, dass die Mitarbeiter/innen, sowohl am Boden als auch in den Flugzeugen von Emirates, mehr Kundenfreundlichkeit zeigen als bei der Lufthansa. Möglicherweise wäre Herrn Franz zu raten, sich mehr um die Einstellung zum Unternehmen der Lufthansa-Mitarbeiter/innen zu sorgen.

RobR

17.03.2012, 18:59 Uhr

Ja, Lufthansa hat Nachholbedarf, keine Frage. Aber gegen Konkurrenten, die es sich auf Dauer leisten können zu fliegen weill es so schön brummt, lässt es sich auf Dauer schwer ankämpfen.
Und Lufthansa ist beileibe nicht die einzige Airline die mit den Golfcarrier Probleme hat. Auch British Airways, Air France/KLM und auf der anderen Seite des Globus Qantas kämpfen mit genau demselben Problem.
@ Meine Vorredner: freundliche und unfreundliche Mitarbeiter gibt es bei jeder Airline, in jedem Kaufhaus und in auch sonstwo. In Asien ist das lächeln auch nicht immer von Herzen, nur merken Europäer das meistens nicht.
Und die MÜSSEN lächeln, oder sonst... Da hilft kein Betriebsrat und keine Gewerkschaft...

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