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16.01.2013

15:25 Uhr

Artgerechte Haltung

Tierschutzsiegel für Schweine- und Hähnchenfleisch

Verbraucher haben in Zukunft mehr Auswahl im Supermarkt: Durch ein neues Tierschutzsiegel können sie sich bewusst für Fleisch aus Artgerechter Haltung entscheiden.

Das Siegel bekommen beispielsweise nur Schweine, die mehr Platz und mehr Beschäftigung als in der Massentierhaltung haben. dpa

Das Siegel bekommen beispielsweise nur Schweine, die mehr Platz und mehr Beschäftigung als in der Massentierhaltung haben.

Berlin Verbraucher können ab sofort bei verschiedenen Handelsketten Schweine- und Hähnchenfleisch mit einem Gütesiegel des Deutschen Tierschutzbunds kaufen. Präsident Thomas Schröder sagte zum Verkaufsstart der Produkte am Mittwoch in Berlin, mit dem „Tierschutzlabel“ könne jetzt Millionen von Tieren geholfen werden.

Das Siegel bekämen beispielsweise nur Schweine, die mehr Platz und mehr Beschäftigung als in der Massentierhaltung hätten, sagte Schröder. Ihre Schwänze seien nicht kupiert worden. Auch seien sie als Ferkel nicht ohne Betäubung kastriert worden. Das Siegel sei nötig, „weil bisher gesetzliche Tierschutzkennzeichnungen fehlen und auch die gesetzlichen Mindeststandards der Tierhaltung in der Landwirtschaft aus Tierschutzsicht nicht ausreichen“.

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sagte bei der Präsentation des neuen Siegels, Umfragen zeigten, dass immer mehr Kunden bereit seien, beim Einkauf von Lebensmitteln für besonders hohe Produktionsstandards mehr Geld auszugeben. Das Tierschutzsiegel garantiere verlässliche Kriterien. „Das Label sorgt für mehr Transparenz und erleichtert den Verbrauchern die Auswahl.“

Von

dapd

Kommentare (3)

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flyingfridge

16.01.2013, 16:14 Uhr

Mit dem Konsum des Schweinefleisches hat man den Tod des Schweins mitzuverantworten, egal ob dieses auf einem oder auf drei Quadratmetern Stall gelebt hat. 46 ganze Schweine verzehrt der durchschnittliche Deutsche in seinem Leben.

Huehnchenbaendiger

16.01.2013, 16:15 Uhr

Hühnchen leiden auch :-)

http://www.youtube.com/watch?v=zGHuQWlCdQg

Account gelöscht!

18.01.2013, 15:43 Uhr

Tierschutzverbände vergeben Siegel für „besseres“ Fleisch und im Beirat dieses Tierschutzlabels sitzen Dr. Josef Bachmeier von der PHW Gruppe / WIESENHOF (www.peta.de/wiesenhof) oder Ralf Marggraf von EDEKA (www.peta.de/eierrecherche2012). Was soll man davon halten? Ein Leben auf 4 Quadratmetern für ein Huhn. Etwas kürzere Transportwege bis zum Schlachthaus, wo der Tod lauert. Wieso werden solche faulen Kompromisse auf Kosten der Tiere gemacht? Da von Seiten der Politik und auch durch das neue Fleisch-Label keine große Verbesserung für die Tiere zu erwarten ist, sollten wir Tierfreunde und Verbraucher selbst aktiv werden. Die einfachste Art dies zu verhindern ist die vegane, also rein pflanzliche Ernährung. Denn jeder, der sich vor Augen führt, unter welchen Bedingungen Tiere heute gehalten, transportiert und geschlachtet werden, wird klar, dass damit immer Leiden und ein gewaltsamer Tod von Tieren verbunden ist. Da ich weiß, dass mit jeder Mahlzeit, die ich vegan gestalte, tatsächlich und kompromisslos Tieren Leid ersparen und ihnen das Leben retten kann, kann ich das nur jedem empfehlen. Mir persönlich hat das Probeabo von PETA dabei geholfen vegan zu werden.

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