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13.08.2012

10:41 Uhr

„Back to School“

Eine Goldgrube für US-Händler

Zum Ferienende in den USA strömen Eltern in die Läden, um Hefte, Stifte, aber auch Klamotten und Computer zu kaufen. Shopping im XL-Format: Die „Back to School“-Saison ist mittlerweile fast so wichtig wie Weihnachten.

Auf über 30 Milliarden Dollar werden die Einnahmen in der „Back to School“-Saison geschätzt. dapd

Auf über 30 Milliarden Dollar werden die Einnahmen in der „Back to School“-Saison geschätzt.

New YorkBeim Einkaufen macht den US-Amerikanern keiner was vor. Gelegenheiten gibt es zuhauf: Weihnachten ist der Klassiker, aber auch an Halloween buhlen die Einzelhandelsketten mit Schnäppchen um die Kundschaft. Dann gibt es noch den Black Friday und in Zeiten des Online-Einkaufens seit einiger Zeit den Cyber Monday. Und auf gar keinen Fall zu vergessen: Die „Back to School“-Saison, die gerade begonnen hat.

Kurz bevor im August und September nach den langen Sommerferien die Schule wieder anfängt, decken die Eltern ihre Sprösslinge nicht nur mit Büchern, Heften, Stiften oder Schulranzen ein. Sie kaufen auch neue Klamotten oder ein paar neue Schuhe, verschenken das modernste Notebook oder gönnen ihren Kindern ein Smartphone. Die „Back to School“-Saison gilt nach Weihnachten als die Zeit mit dem höchsten Umsatz im US-Einzelhandel.

Die größten Einzelhändler der Welt

Platz 10

Best Buy (USA)

Das US-Amerikaner aus Richfield, Minnesota sind einer der führenden Anbieter für Unterhaltungselektronik. Der Umsatz im Jahr 2010 betrug 50,27 Milliarden Dollar.

Platz 9

Walgreens (USA)

Mit rund 7.000 Filialen in den USA und Puerto Rico, von denen ein Drittel 24 Stunden am Tag geöffnet sind, schafft es Walgreens unter die zehn größten Einzelhändler. Am Hauptsitz in Deerfield, Illinois, konnte man sich 2010 über einen Umsatz von 67,42 Milliarden Dollar freuen.

Platz 8

Home Depot (USA)

Die Amerikaner bezeichnen sich selbst als größte Baumarktkette der Welt. Was den Umsatz angeht, haben sie recht. Mit rund 68 Milliarden Dollar kann keine andere Baumarktkette mitthalten.

Platz 7

Costco Wholesale (USA)

Die 500 Cash&Carry-Märkte der US-Großhandelskette sind in den USA weit verbreitet. Der Hauptsitz liegt in der Kleinstadt Issaquah bei Seattle im Bundesstaat Washington. Mit 77,95 Milliarden Dollar fiel der Umsatz auch 2010 gigantisch aus.

Platz 6

Kroger

Was als kleiner Lebensmittelladen in Cincinnati begann, ist mittlerweile einer der größten Supermarktketten der Welt. Im Jahr 2010 setzte der Lebensmittelhändler 82,19 Milliarden Dollar um.

Platz 5

Metro (Deutschland)

Der deutsche Handelsriese aus Düsseldorf ist der drittgrößte Einzelhändler Europas. International erreicht der Dax-Konzern mit einem Umsatz von 89,08 Dollar im Jahr 2010 ebenfalls einen Spitzenplatz.

Platz 4

Tesco (Großbritannien)

Die blau-weiße Handelskette aus Cheshunt gehört schon seit Jahren zu den größten Supermarktkonzernen. Weltweit betreiben die Briten 5390 Supermärkte Großbritannien 94,185 4,104 384.389 Einzelhandel Philip Clarke

Platz 3

CVS Caremark (USA)

In der Kleinstadt Woonsocket im US-Bundesstaat Rhode Island ist die drittgrößte Handelskette der Welt beheimatet. Die Drogerie- und Pharmahändler setzten im Jahr 2010 rund 96,4 Milliarden Dollar um.

Platz 2

Carrefour (Frankreich)

Kein europäischer Einzelhändler ist größer als Carrefour. Mit 471.755 Mitarbeitern weltweit machten die Franzosen im Jahr 2010 einen Umsatz von 120,3 Milliarden Dollar. Nur ein Einzelhändler setzte mehr um.

Platz 1

Walmart (USA)

Unangefochten an der Spitze bleibt der Handelsgigant aus Bentonville, Arkansas. Gigantische 421,85 Milliarden Dollar setzte der Konzern 2010 um - bei einem Gewinn von 16 Milliarden Dollar. Weltweit beschäftigt der Konzern 2,1 Millionen Angestellte.

„Die Eltern schicken ihre Kinder ja nicht mit den gleichen Hosen in die Schule, die sie schon im vergangenen Jahr getragen haben und die heute fünf Zentimeter zu kurz sind“, sagt Matthew Shay, Präsident der National Retail Federation (NRF). Nach einer Umfrage des Handelsverbands werden Eltern in diesem Jahr im Schnitt 689 Dollar (561 Euro) für ihre Kinder ausgeben - das wäre ein satter Anstieg um 14 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr.

Shay erklärt den Sprung damit, dass sich Mütter und Väter wegen der unsicheren Wirtschaftslage in den Vorjahren stark zurückgehalten haben mit Neuanschaffungen. „Irgendwann ist der Rucksack aber endgültig zerschlissen und der Computer total veraltet.“ Hinzu kommt, dass die Zahl der Schüler nach Daten des staatlichen Zentrums für Bildungsstatistik steigt, und zwar auf 59,4 Millionen in diesem Jahr.

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