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15.08.2014

02:14 Uhr

Bananenhersteller

Chiquita setzt auf die Iren

Der Bananenriese erteilt der gemeinsamen Offerte der Investmentfirma Safra Group und des Saftherstellers Cutrale eine Absage. Stattdessen will sich Chiquita ganz auf die Fusion mit Fyffes konzentrieren.

Ein Arbeiter verlädt Bananenkartons von Chiquita: Der Konzern will mit Fyffes fusionieren. ap

Ein Arbeiter verlädt Bananenkartons von Chiquita: Der Konzern will mit Fyffes fusionieren.

New York, CharlotteDer Bananenriese Chiquita will sich nicht auf Orangen einlassen. Der amerikanische Fruchtkonzern hat ein gemeinsames Übernahmeangebot der Investmentfirma Safra Group und des brasilianischen Saftherstellers Cutrale abgelehnt.

Die Offerte, die während laufender Fusionsverhandlungen mit dem irischen Obstkonzern Fyffes eingegangen war, sei nicht im besten Interesse der Aktionäre, teilte der Chiquita am Donnerstag mit. Stattdessen werde sich der weltgrößte Bananenhersteller auf die laufenden Verhandlungen mit Fyffes konzentrieren.

Anfang der Woche war bekannt geworden, dass die Safra Group und Cutrale für Chiquita rund 611 Millionen Dollar (456 Millionen Euro) geboten hatten. Seit März gibt es jedoch eine prinzipielle Fusionseinigung zwischen Chiquita und Fyffes.

Der Verwaltungsrat beschloss nun einstimmig, an diesem Plan festzuhalten. Sollte ein Deal zustande kommen, würde der Hauptsitz der Amerikaner aus steuerlichen Gründen von Charlotte nach Dublin verlegt werden.

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