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16.10.2014

10:20 Uhr

Baukonzern

Hochtief verkauft Offshore-Geschäft

Das Offshore-Geschäft von Hochtief läuft gut, dennoch trennt sich der Konzern davon. Der Partner GeoSa übernimmt von nun an das profitable Geschäft. Hochtief setzt künftig auf seine Stärken im klassischen Baugeschäft.

Der Baukonzern Hochtief  will sich in Zukunft auf seine Stärken im klassischen Baugeschäft konzentrieren. dpa

Der Baukonzern Hochtief will sich in Zukunft auf seine Stärken im klassischen Baugeschäft konzentrieren.

DüsseldorfDer Baukonzern Hochtief trennt sich von seinem profitablen Offshore-Geschäft mit 500 Mitarbeitern und einem Umsatz von 300 Millionen Euro. Der langjährige Partner GeoSea, eine Tochter der belgischen DEME-Gruppe, erwerbe alle Errichterschiffe und Pontons von Hochtief, wie die Essener am Donnerstag mitteilten. Zum Kaufpreis machte Hochtief keine Angaben, kündigte aber an, der Konzern werde einen positiven Buchgewinn einstreichen.

„In den zurückliegenden Jahren haben wir uns zu einem der führenden Anbieter im deutschen Offshore-Wind-Markt entwickelt. Allerdings hat sich die Ausrichtung des Konzerns verschoben“, begründete Hochtief-Chef Marcelino Fernandez Verdes den Verkauf.

Baukonzern: Hochtief verkauft Tochter Formart an Activum

Baukonzern

Hochtief verkauft Tochter Formart an Activum

Der Fokus des Baukonzerns soll künftig auf Infrastruktur- und Baugeschäft liegen: Dafür trennt sich Hochtief-Chef Fernandez Verdes nach und nach von Tochterunternehmen. Nun geht Formart an den Fondsmanager Activum.

Verdes strukturiert den zur spanischen ACS-Gruppe gehörenden Baukonzern um. Hochtief soll sich vor allem auf seine Stärken im klassischen Baugeschäft besinnen. Im Zuge dieses Umbaus trennt sich der vom spanischen Mutterkonzern entsandte Verdes von zahlreichen Geschäftsbereichen und Mitarbeitern

Von

rtr

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