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22.12.2011

14:32 Uhr

Baumärkte

Hornbach hört besser, wer da hämmert

Hiobsbotschaften rund um die EU-Staatsschuldenkrise haben noch nicht die Konsumlaune deutscher Heimwerker beeinträchtigt. Im Gegenteil: Der Renovierungsmarkt läuft rund. Die Marschroute für die Branche gibt Hornbach vor.

Hornbach fährt hohe Umsätze ein

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Düsseldorf/FrankfurtKeine Spur von Krise in Neustadt an der Weinstraße. Hornbach, der viertgrößte deutsche Baumarktkonzern, steuert zielsicher auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zu und profitiert von der ungebrochenen Kauflaune deutscher Heimwerker. Der Konzern konnte im letzten Dreivierteljahr beim Umsatz um 6,6 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro zulegen. Im Inland verbuchten die Bau- und Gartenmärkte, Wachstumsmotor der Gruppe, flächenbereinigt - also ohne Neueröffnungen oder Schließungen - ein Umsatzplus von sechs Prozent. Dagegen war die Branche zuletzt nach Angaben des Baumarktverbands BHB flächenbereinigt lediglich um 0,5 Prozent gewachsen.

Für den Vorstandschef Albrecht Hornbach Grund genug, um Mitten in der Euro-Schuldenkrise weiter an die Prognose für das Gesamtjahr zu glauben. Hornbach erwartet, "dass die Umsätze im Konzern im mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen und das Betriebsergebnis über dem Vorjahreswert in Höhe von 159,1 Millionen Euro liegen wird." Über solche guten Aussichten freuen sich natürlich auch die Anleger - an der Börse gewinnt die im SDax notierte Aktie aktuell fast vier Prozent.

"Bislang haben die Hiobsbotschaften rund um die europäische Staatsschuldenkrise offenbar noch nicht die Konsumlaune der deutschen Häuslebauer, Heimwerker und Gartenliebhaber beeinträchtigt", so Hornbach. Dabei kommt dem Konzern auch zugute, dass das Interesse an Wohnimmobilien in Deutschland angesichts der momentan niedrigen Hypothekenzinsen recht groß ist. Die gute Verfassung des Arbeitsmarktes und spürbare Lohnzuwächse wirken sich ebenfalls positiv aus, weil die Deutschen daher wieder zunehmend in inflationsgeschützte Immobilien investieren. Doch der Baumarktkonzern profitiert nicht nur von der starken Nachfrage der Verbraucher, sondern auch von der Schwäche des Rivalen Praktiker, der in schweren finanziellen Turbulenzen steckt.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

22.12.2011, 15:55 Uhr

Vielleicht hat Mike Krüger da auch seinen Anteil zu beigetragen....Auf jeden Werbung die Spaß macht:-)!

http://www.youtube.com/watch?v=f2Imly4QUF8

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