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01.10.2013

17:24 Uhr

Baumärkte

Insolvenzverfahren für Praktiker eröffnet

Noch ist unklar, wer den Zuschlag bei der insolventen Baumarktkette Max Bahr erhält und wo Praktiker-Filialen unter neuem Namen Waren anpreisen könnten. Zumindest ist im Insolvenzprozess nun eine weitere Hürde genommen.

Ab sofort können die Praktiker-Gläubiger ihre Forderungen bei den Verwaltern einbringen. dpa

Ab sofort können die Praktiker-Gläubiger ihre Forderungen bei den Verwaltern einbringen.

HamburgDie Insolvenzverfahren für die Baumarktketten Praktiker und Max Bahr sind eröffnet. Zu Insolvenzverwaltern wurden Jens-Sören Schröder und Christopher Seagon sowie Udo Gröner von den Gerichten in Hamburg und Saarbrücken bestellt. Das teilten die drei und die Hamburger Gerichtssprecherin am Dienstag mit. Das Trio hatte schon zuvor das Sagen und arbeitet nach eigenem Bekunden eng zusammen. Ihre Investorensuche ist voll im Gang. Nunmehr können die Gläubiger ihre Forderungen bei den Verwaltern anmelden.

Es seien verbindliche Angebote von Investoren für die Übernahme der Baumarktkette Max Bahr (132 Filialen) angekündigt, sie würden zeitnah erwartet, berichteten die Verwalter, ohne ein Datum zu nennen. Diese Angebote würden geprüft und den Gläubigerausschüssen vorgelegt. Auch für Praktiker-Märkte gebe es Investoren, die an einzelnen Standorten oder Paketen interessiert seien. Entscheidungen sollen im Laufe des Monats Oktober fallen. Bei der Praktiker AG als Konzernholding hat nun nicht mehr der Vorstand, sondern Insolvenzverwalter Gröner das Heft des Handelns in der Hand.

Nach der Baumarktkette Praktiker hatte auch deren Tochter Max Bahr im Juli Insolvenzanträge für ihre Bestandsfilialen sowie ehemalige, von Praktiker auf Max Bahr umgerüstete Standorte eingereicht. Insolvenzgründe waren Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit.

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In 130 Praktiker-Märkten war im September der Ausverkauf der Waren gestartet worden, weil es keinen Interessenten für die Marke gab. Leere Flächen scheinen für Konkurrenten oder Handelsunternehmen attraktiver. Für 51 Praktiker-Filialen war dagegen schon das Aus besiegelt. An 20 Standorten sei der Leerverkauf beendet und die Filialen geschlossen. „Ich sehe aufgrund dieser unterschiedlichen Angebote gute Chancen, dass zahlreiche Praktiker-Beschäftigte weiterhin einen Arbeitsplatz haben werden“, sagte Seagon zu den Standorten.

Bei acht operativen Praktiker-Konzerngesellschaften sind 7600 Menschen beschäftigt, in der Konzernholding rund 340. Hinzu kommen 6400 Mitarbeiter der Max-Bahr-Filialen.

Die 132 Max-Bahr-Märkte werden als Perle des Konzerns angesehen, darunter sind 54 umgeflaggte Praktiker-Filialen. Für diese ist Verwalter Seagon zuständig, für die anderen 78 Schröder. Als Interessenten für Max Bahr kursieren mehrere Investoren, darunter die saarländische Handelskette Globus, ein Konsortium um die Dortmunder Baumarktkette Hellweg sowie ein weiterer strategischer Investor. Die Insolvenzverwalter nennen wegen der laufenden Suche keine Namen.

Von

dpa

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

02.10.2013, 12:19 Uhr

schön.

in jeder zweiten zeile ließt man hoffnung.
kann man hier nicht mal klipp und klar sagen für welche märkte interesse besteht??

währe doch schön zu wissen ob man dabei ist, vor allem für die betroffenen mitarbeiter.

wenn es konkrete angebote gibt sollte man doch kein geheimnis daraus machen. was interessiert einen praktiker mitarbeiter noch was mit max-bahr passiert!
was hier abgeht ist seelische folter vom feinsten.

Account gelöscht!

02.10.2013, 12:19 Uhr

schön.

in jeder zweiten zeile ließt man hoffnung.
kann man hier nicht mal klipp und klar sagen für welche märkte interesse besteht??

währe doch schön zu wissen ob man dabei ist, vor allem für die betroffenen mitarbeiter.

wenn es konkrete angebote gibt sollte man doch kein geheimnis daraus machen. was interessiert einen praktiker mitarbeiter noch was mit max-bahr passiert!
was hier abgeht ist seelische folter vom feinsten.

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