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25.02.2014

14:19 Uhr

Baumarktkette

Max-Bahr-Arbeitsplätze bleiben überwiegend erhalten

Die meisten Arbeitsplätze der Baumarktkette Max Bahr bleiben trotz der Insolvenz erhalten. Überwiegend werden die Standorte von anderen großen Baumarktgruppen wie Bauhaus, Hagebau oder Hornbach übernommen.

Die insolvente Baumarktkette Max Bahr. Vor der Insolvenz arbeiteten dort 3.600 Beschäftigte. dpa

Die insolvente Baumarktkette Max Bahr. Vor der Insolvenz arbeiteten dort 3.600 Beschäftigte.

HamburgKurz vor dem Ende des Ausverkaufs bei der insolventen Baumarktkette Max Bahr sind vier Fünftel der 78 Häuser in neuen Händen. An vielen Standorten seien andere Baumarkt-Ketten eingezogen, allen voran Bauhaus, die 21 Immobilien übernommen hat, wie Max-Bahr-Insolvenzverwalter Jens-Sören Schröder am Dienstag mitteilte. 13 Häuser und Grundstücke gingen an den österreichischen Möbelhändler XXXLutz, der die Immobilien in Möbelhäuser umbauen will. In fünf Häuser zieht die Möbelkette Poco ein. Die letzten Max-Bahr-Baumärkte schließen am Dienstag ihre Tore, zum Ende des Monats werden die Häuser an die neuen Eigentümer und Betreiber übergeben.

Die Rettung der zum insolventen Praktiker-Konzern gehörigen Max Bahr war im November in letzter Minute gescheitert. Der von der britischen Royal Bank of Scotland beherrschte und selbst insolvente Immobilienfonds Moor Park, dem 67 Max-Bahr-Immobilien gehörten, hatte sich nicht mit der Supermarktkette Globus auf einen Verkauf oder einen Weiterbetrieb von rund 60 Häusern einigen können.

Moor-Park-Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann zog ein positives Fazit der Entwicklung: Die neuen Betreiber schafften nach dem Umbau rund 2750 Arbeitsplätze - „wahrscheinlich sogar mehr als in der früheren Firma Max Bahr vorhanden waren“, sagte er. „Insgesamt erweist sich das von uns für die Max-Bahr-Immobilien erarbeitete Konzept als das beste für die Erhaltung der Arbeitsplätze.“

Auch Max-Bahr-Verwalter Schröder sprach vom „unter diesen Umständen bestmöglichen Ergebnis“. Für Beschäftigte, die nicht gleich bei einem der neuen Betreiber unterkommen, werde zum 1. März eine Transfergesellschaft geschaffen, in der sie drei bis sechs Monate lang fortgebildet werden können. Bei Max Bahr arbeiteten vor der Insolvenz 3600 Beschäftigte, davon 2700 fest Angestellte.

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