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11.08.2012

15:11 Uhr

Baumarktkette

Praktiker droht weitere Hauptversammlung

Falls sich der US-Investor Anchorage mit seinem umstrittenen Finanzierungskonzept durchsetzt, droht dem Unternehmen ein weiteres Treffen der Anteilseigner. Der vertretene Fonds Maseltov hält zehn Prozent an Praktiker.

Ein Praktiker Baumarkt in Rüsselsheim.zu sehen (Foto vom 03.07.12). dapd

Ein Praktiker Baumarkt in Rüsselsheim.zu sehen (Foto vom 03.07.12).

Düsseldorf Der kriselnden Baumarkt-Kette Praktiker droht nach einem Bericht der „Wirtschaftswoche“ eine neue Hauptversammlung mit Konfliktstoff. Die Wiener Fondsmanagerin Isabella de Krassny wolle demnach über den von ihr vertretenen zypriotischen Fonds Maseltov, der zehn Prozent an Praktiker hält, ein außerordentliches Aktionärstreffen einberufen, falls sich der US-Investor Anchorage mit seinem Finanzierungskonzept durchsetze. Ein Praktiker-Sprecher habe bestätigt, dass dem Unternehmen eine entsprechende Ankündigung der Anwälte von Maseltov vorliege.

In der Branche werde aber auch ein Verkauf der Anteile an der Baumarktkette für denkbar gehalten, schreibt die „Wirtschaftswoche“.

Praktiker ist durch seine Rabattpolitik („20 Prozent auf alles - außer Tiernahrung“) zu einem Sanierungsfall geworden und sucht seit dem vergangenen Jahr einen Weg aus der Krise. Bei der Hauptversammlung Anfang Juli stimmten die Aktionäre einem Konzept des Vorstands zu, das neben einer Kapitalerhöhung auch einen Kredit des Hedgefonds Anchorage über 85 Millionen Euro zu einem Zinssatz von 16 bis 17 Prozent vorsieht. Als Pfand soll Anchorage die Praktiker-Tochter Max Bahr erhalten. Fondsmanagerin Krassny, die auch einen weiteren Großaktionär vertritt, hatte bereits ein eigenes Finanzierungskonzept vorgelegt, das der Praktiker-Vorstand jedoch ablehnt.

Kommentare (1)

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krassfett

11.08.2012, 13:03 Uhr

die nummer mit dem darlehen und der sicherheit ist überaus interessant.

bei marktzinsen von 2 % eienn risikozuschlag in höhe von 15 % zu nehmen,bei ner sicherheit,die schlapp 150 millionen wert ist,darlehenshöhe 85 mio jährliches ergebnis max bahr mindestens 50 mio, und also weit überbesichert,diese sicherheit auch noch komplett an den gläubiger abzustellen,ein fall für den staatsanwalt,geben die vorstände das unternehmen schließlich ungetreu sicherheit und zahlen die verantwortlichen doch wucherzinsen.

wer den vertrag unterschreibt wird zu hause nicht gebraucht

aktionäre werden nach der xten gesetzesänderung von schwachköpfigen vorständen nur noch verarscht

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