Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.12.2014

10:02 Uhr

Baumax

Verkaufsprozess für österreichische Baumarktkette läuft

Der Zeitschrift „News“ zufolge ist der Verkauf für die Baumarktkette Baumax nun doch in vollem Gange. Ende November hatte das Unternehmen noch dementiert. Zu den Interessenten soll das deutsche Unternehmen Obi gehören.

Obi hat einem Medienbericht zufolge Interesse an einem Kauf der österreichischen Baumarktkette Baumax. dpa

Obi hat einem Medienbericht zufolge Interesse an einem Kauf der österreichischen Baumarktkette Baumax.

WienDer Verkaufsprozess für die angeschlagene österreichische Baumarktkette Baumax ist einem Zeitungsbericht zufolge voll im Gang. Bis Ende November hätten Interessenten unverbindliche Angebote abgegeben, bis 18. Dezember seien verbindliche Offerten fällig, berichtete die am Donnerstag erscheinende Zeitschrift „News“.

Begleitet wird der Verkauf von der Investmentbank Mediobanca. Baumax war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Ende November hatte das Unternehmen noch erklärt, es gebe „keinen aktuellen Verkaufsprozess“. Nach einem Bericht der „Lebensmittel Zeitung“ hat auch die größte deutsche Baumarktkette Obi ihre Fühler nach Baumax ausgestreckt.

Zum Verkauf steht „News“ zufolge zum einen das operative Baumax-Geschäft in Österreich, Tschechien und der Slowakei. In diesen drei Ländern erwirtschafte die Baumarktkette rund 70 Prozent ihres Umsatzes. Interessenten könnten aber auch lediglich Angebote für die Immobilien abgeben. Die restlichen Märkte in Ungarn, Slowenien und Kroatien sollten, wo möglich, ebenfalls verkauft oder geschlossen werden.

Marktbereinigung: Deutschland hat zu viele Baumärkte

Marktbereinigung

Deutschland hat zu viele Baumärkte

Die Baumarktbranche hat schwere Zeiten hinter sich – doch das Jammertal ist noch lange nicht zu Ende. Viele Beobachter gehen davon aus, dass in Deutschland die Marktbereinigung noch nicht abgeschlossen ist.

Die Gläubigerbanken des angeschlagenen Unternehmens - allen voran Raiffeisen Bank International, Bank Austria UniCredit und Erste Group - müssten sich dennoch auf einen Verlust einstellen. Dieser könne im schlimmsten Fall bis zu 400 Millionen Euro betragen.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×