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07.03.2011

11:03 Uhr

BDE-Umfrage

Müllbranche sieht optimistisch in die Zukunft

Unter privaten Entsorgungsunternehmen macht sich nach der Krise wieder Optimismus breit, so eine Verbandsumfrage. Sie sehen zudem die schwarz-gelbe Regierung kritisch - und hoffen auf das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz.

Recyclingwerk für PET-Getränkeflaschen in Frauenfeld. Quelle: ap

Recyclingwerk für PET-Getränkeflaschen in Frauenfeld.

Berlin

Die privaten Entsorgungs- und Recyclingunternehmen in Deutschland spüren zwar noch die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, blicken aber optimistisch in die Zukunft. Eine Umfrage des Bundesverbands der Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) ergab, dass 66 Prozent der 750 Unternehmen noch immer die Folgen der Krise spüren. Elf Prozent beklagen, derzeit noch stark unter der Krise zu leiden. Lediglich 23 Prozent der befragten Firmen geben an, keinerlei Auswirkungen der Krise zu spüren.

Für 2011 hellt sich die Stimmung deutlich auf: Nur acht Prozent der Unternehmen bewerten die Lage als schlecht oder sehr schlecht. Im vergangenen Jahr verzeichneten zwei Drittel der Unternehmen wachsende (57 Prozent) oder sehr stark wachsende Umsätze (10 Prozent). 2009 vermeldeten hingegen nur 24 Prozent wachsende Umsätze, 60 Prozent der Unternehmen klagten damals über rückläufige Geschäfte.

Derzeit hoffen die Unternehmen bei dem in Kürze erwarteten neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz auf einen verstärkten Zugriff auf Wertstoffe, deren Recycling angesichts der Rohstoffknappheit immer wichtiger wird. Das Wirken der schwarz-gelben Koalition wird von der Mehrheit der Branche allerdings kritisch gesehen - gerade weil man fürchtet, kommunale Entsorgungsunternehmen könnten bevorzugt werden.

Von

dpa

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