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25.11.2011

18:45 Uhr

Belgischer Händler

Diamanten verkauft, Steuern hinterzogen

Nach belgischen Medienberichten hat der Händler Omega bis zu drei Milliarden Euro nicht versteuert.

Omega bezieht seine Diamanten vor allem aus Angola. picture-alliance/ dpaDPA

Omega bezieht seine Diamanten vor allem aus Angola.

BrüsselEine führende belgische Diamentenfirma mit Sitz in Antwerpen soll den belgischen Staat um Steuern in Milliardenhöhe betrogen haben. Der Chef, ein früherer Aktionär sowie mehrere Angestellte von Omega Diamonds müssten am 1. Februar vor einem Untersuchungsrichter erscheinen, berichteten am Freitag mehrere belgische Zeitungen ohne Angabe von Quellen. Die Staatsanwaltschaft Antwerpen wollte sich auf Anfrage nicht äußern.

Omega hatte den Berichten zufolge lange Zeit ein Monopol auf den Handel mit Diamanten aus Angola. Das Unternehmen habe einen großen Teil seiner Einkünfte in Belgien aber nie versteuert. Stattdessen habe die Gesellschaft das Geld über die Schweiz, Israel und Dubai gewaschen. Insgesamt soll es um zwei bis drei Milliarden Euro gehen.

Von

afp

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