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17.09.2013

19:12 Uhr

BER-Pannenserie

Ex-Flughafenchef klagt auf Gehaltsfortzahlungen

Nach einer Pannenserie am neuen Hauptstadtflughafen musste BER-Chef Rainer Schwarz gehen. Nun klagt er auf Gehaltsfortzahlungen – Höhe und Dauer sind bisher nicht bekannt.

Flughafen Berlin Brandenburg: Wegen massiver technischer und baulicher Mängel ist bis heute unklar, wann das 2006 begonnene Großprojekt in Betrieb genommen werden kann. Reuters

Flughafen Berlin Brandenburg: Wegen massiver technischer und baulicher Mängel ist bis heute unklar, wann das 2006 begonnene Großprojekt in Betrieb genommen werden kann.

BerlinDer entlassene Flughafen-Geschäftsführer Rainer Schwarz hat die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg auf Fortzahlung seines Gehalts verklagt. Wie ein Sprecher des Kammergerichts Berlin am Dienstag sagte, ist der Prozess wegen „Klage auf Geschäftsführervergütung“ am 31. Oktober angesetzt. Zu Höhe und Dauer der eingeklagten Fortzahlung wollte sich der Sprecher nicht äußern.

Schwarz war im Juni vom Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft aus nicht näher bezeichneten „wichtigen Gründen“ fristlos gekündigt worden, nachdem er bereits im Januar beurlaubt worden war. Er wird mit dafür verantwortlich gemacht, dass die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER mehrfach verschoben werden musste.

Wegen massiver technischer und baulicher Mängel ist bis heute unklar, wann das 2006 begonnene Großprojekt in Betrieb genommen werden kann.

Laut Geschäftsbericht der Flughafengesellschaft von 2012 bezog Schwarz, der auch Sprecher der Geschäftsführung war, im vergangenen Jahr insgesamt 569.000 Euro. Davon entfielen 330.000 Euro auf das Gehalt - mit 27.500 Euro monatlich - und 209.000 Euro auf die Altersvorsorge. Die übrigen 30.000 Euro wurde als sonstige Bezüge aufgeführt.

Von

afp

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

17.09.2013, 20:24 Uhr

Für die Entlohnung hätte Schwarz schon was bringen müssen. Hat er bei Weitem nicht. Ohne Wenn und Aber, Ein direkter Rausschmiss ist absolut richtig. Seine gehabte Entlohnung entspricht seiner Arbeitsleistung für mindestens 50 Jahre. Nicht er hat noch Anspruch auf weitere Entlohnung, sondern er muß zwingend zurückzahlen! So wäre der Logik Genüge getan.
Wer nichts kann und nichts positiv bewegt, muß halt wieder von vorne anfangen und sich in der Schlange ganz hinten anstellen.

nunja

17.09.2013, 23:14 Uhr

finde die Klage gerechtfertigt und bin gespannt auf das Gerichtsurteil.
Beim Verspätungspapst Mehdorn bleibt ganz offenkundiug alles im Fett.

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