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25.11.2016

15:46 Uhr

Berichte über Kinderarbeit für Ü-Eier

Ferrero trennt sich von rumänischem Zulieferer

Nach Berichten über Kinderarbeit bei der Produktion von Ü-Eiern hat Ferrero die Zusammenarbeit mit einem Zulieferer beendet. Es gibt zwar keine Hinweise auf Kinderarbeit, dafür aber andere Unregelmäßigkeiten.

Nach einem Bericht über angebliche Kinderarbeit hat sich Ferrero von einem Zulieferer getrennt. dpa

Überraschungseier

Nach einem Bericht über angebliche Kinderarbeit hat sich Ferrero von einem Zulieferer getrennt.

Frankfurt/BukarestNach einem Bericht über angebliche Kinderarbeit bei der Produktion von Überraschungseiern in Rumänien hat sich der Süßwarenhersteller Ferrero von einem rumänischen Zulieferer getrennt. Dies teilte Ferrero Deutschland in Frankfurt mit.

Zwar habe man zunächst keine Hinweise auf Kinderarbeit bei der Produktion der Ü-Eier gefunden, wohl aber „Abweichungen von Ferrero-Richtlinien und -Verträgen“. Die von Ferrero eingeleiteten Untersuchungen seien noch nicht beendet.

Die britische Boulevardzeitung „The Sun“ hatte berichtet, dass in Rumänien Familien, auch mit ihren Kindern, im Auftrag des Ferrero-Zulieferers Prolegis in Heimarbeit die für Ü-Eier vorgesehenen Plastikkapseln mit Spielzeug befüllen. Rumäniens Staatsanwaltschaft leitete daraufhin Ermittlungen wegen Verdachts auf Ausbeutung Minderjähriger ein.

Auch das Thema Hygiene macht Ferrero Sorgen: „Die in dem Artikel (der „Sun“) geschilderten Hygienebedingungen entsprechen keinesfalls den strengen Qualitätsvorgaben und Ansprüchen von Ferrero“, schrieb das Unternehmen. „Die Produktion aller Überraschungseier (die Schokolade wie auch die befüllte gelbe Kapsel)“ werde normalerweise „alle 2 Stunden insbesondere hinsichtlich möglicher Keimbelastungen überprüft.“

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Franz Paul

25.11.2016, 16:37 Uhr

Was soll´s, Rumänien ist halt billig!

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