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19.05.2011

02:05 Uhr

Berlin und Brandenburg

GDL bestreikt Ostdeutsche Eisenbahn

Vondpa

Die GDL hat zum Streik bei Bahnen in Berlin und Brandenburg aufgerufen. Die Gewerkschaft will höhere Löhne und besser soziale Absicherungen erstreiken.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bestreikt Bahnen der Ostdeutschen Eisenbahnen GmbH. Quelle: dpa

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bestreikt Bahnen der Ostdeutschen Eisenbahnen GmbH.

FrankfurtDie Lokführergewerkschaft GDL hat ihre Mitglieder am frühen Donnerstagmorgen zum Arbeitskampf bei der Ostdeutschen Eisenbahn GmbH (ODEG) aufgerufen. Vom heutigen Donnerstag ab 2.00 Uhr an sollen die Bahnen in Berlin und Brandenburg ruhen, hieß es kurz zuvor in einer GDL-Pressemitteilung. Die Streikzentrale in Frankfurt bestätigte den Ausstand. Das Ende des Streiks blieb zunächst offen und soll gesondert bekanntgegeben werden.

Ziel des Streiks sind bessere Sozialabsicherungen und ein höheres Gehalt. In dem Tarifkonflikt mit Konkurrenten der Deutschen Bahn AG (DB) hatte die Gewerkschaft am Freitag angekündigt, Streiks künftig nicht mehr zwölf Stunden im Voraus bekanntzugeben, sondern mit einer weitaus kürzeren Frist. Fahrgäste müssen sich auf Zugausfälle und Verspätungen einstellen.

Nach GDL-Ansicht solle die ODEG den Tarifkonflikt nicht länger eskalieren lassen und sich wieder an den Verhandlungstisch setzen. „Wir haben einen langen Atem“, sagte der Vorsitzende des GDL-Bezirks Berlin-Sachsen-Brandenburg, Frank Nachtigall, in einer Mitteilung vom Donnerstagmorgen. Der GDL zufolge gebe es bei der ODEG gravierende Unterschiede beim Einkommen. So lägen die Löhne rund 30 Prozent unter dem Niveau der einheitlichen Rahmenregelungen. Diese gelte bereits für neun von zehn Lokführern.

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