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28.05.2013

13:37 Uhr

Berlin und Hamburg

Edeka startet mit mobilem Bezahlen

Wer das passende Smartphone parat hat, der kann in bestimmten Edeka-Märkten künftig auch an der Kasse damit bezahlen. Unterstützung hat die Supermarktkette sich dafür von zwei Experten gesichert.

Edeka-Markt: Mobiles Bezahlen soll bald auch bundesweit möglich sein. dpa

Edeka-Markt: Mobiles Bezahlen soll bald auch bundesweit möglich sein.

BerlinEdeka startet die Einführung mobiler Bezahlsysteme in seinen Supermärkten. Zunächst kann in rund 100 Berliner Edeka-Märkten sowie in ersten Hamburger Geschäften mit dem Smartphone bezahlt werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Es ist der Anfang für eine bundesweite Einführung. Der Edeka-Discounter Netto startete vor wenigen Wochen bereits in allen mehr als 4000 Filialen ein entsprechendes System.

Sowohl bei Edeka als auch bei Netto läuft der Bezahlvorgang über die kostenlosen Apps der Unternehmen. Der Kunde muss die Bezahlfunktion in der Anwendung an der Kasse aufrufen, dabei werden aktuelle Rabatt-Coupons automatisch verrechnet. Zur Verifizierung wird an das Gerät dann entweder ein Zahlencode geschickt - oder ein Strichcode, der an der Kasse eingescannt wird. Für mehr Sicherheit ist der Betrag auf 250 Euro pro Woche begrenzt.

Die Technologie für das Bezahlsystem wird von dem deutschen Software-Dienstleister Valuephone gestellt. Zahlungsabwickler ist eine Tochter der Deutschen Post. Bei ihr muss man sich zunächst als Kunde online registrieren. Die Edeka-App gibt es für Apples iPhone, Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android sowie Microsofts Windows Phone.

Von

dpa

Kommentare (1)

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28.05.2013, 14:13 Uhr

Nur Bares ist Wahres.

Hier geht es wieder um die Abschaffung des Bargeldes und damit letztendlich der Privatsphäre und KONTROLLE des Bürgers. Edeka prescht vor - ein Grund für mich, auf deren Service künftig zu verzichten.

Wehret den Anfängen.

Alan Greenspan hat in einem frühen Artikel ausgeführt, warum es keine Freiheit vom Staat geben kann ohne Gold. Bargeld kann man hierbei als schlechtes Substitut für Gold sehen (weil es den Nachteil hat, vom Staat ungültig erklärt zu werden, es ist damit unter einer gewissen Kontrolle diese Überwachungsmonsters): es ist auf jeden Fall aber besser als diese Übertragungen von Geldforderungen, die man gemeinhin als "Überweisen" bezeichnet. Wenn erst alle Zahlung über diese Form ablaufen, dann sind wir der Gnade der Bankster und des Staates ausgeliefert, denn dann gibt es kein Entkommen mehr aus dem Geldsystem - Stichwort Bankrun, Haircut, Gängelung, Abschaltung von "Staatsfeinden" von der täglichen Versorgung....

Der Bürger gehört dann dem Staat und den Großbanken (bzw. deren Herrschaftsstrukturen) und nicht umgekehrt, so wie es sein sollte.

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