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06.06.2011

10:18 Uhr

Bertelsmann

Der Buchclub öffnet seine Pforten

Bisher durften nur Mitglieder des Leseclubs in den Filialen einkaufen. Doch nun hat Bertelsmann sein Konzept überarbeitet und öffnet seine Ladentüren auch für Nichtmitglieder. Denselben Preis zahlen sie allerdings nicht.

Der Bertelsmann-Buchclub öffnet seine Geschäfte nun auch für Nichtmitglieder. Quelle: dpa

Der Bertelsmann-Buchclub öffnet seine Geschäfte nun auch für Nichtmitglieder.

Rheda-WiedenbrückDer Bertelsmann-Buchclub öffnet alle Geschäfte für Nichtmitglieder und steigt damit nach Zahl der Filialen zu einer der führenden Buchhandelsketten Deutschlands auf. In allen bundesweit 226 Läden gelte vom 1. Juli an das Prinzip „Ein Buch, zwei Preise“, teilte die Clubsparte Direct Group am Montag in Rheda-Wiedenbrück mit. „Wir gehen mit der Öffnung auf die Kunden zu“, sagte der Chef für das Deutschland-Geschäft, Bernd Schröder. Mitglieder könnten weiterhin mit Rabatt in den Filialen einkaufen.

Bisher war das Shoppen in Clubfilialen allein den Mitgliedern vorbehalten. Mit der Öffnung wird die Kette mit einem Schlag auch zum großen Player im preisgebundenen Buchhandel. Zum Vergleich: Thalia hat bundesweit 238 Geschäfte. Der Bertelsmann-Club hatte das Konzept „Ein Buch, zwei Preise“ zunächst als Versuchsballon in einigen Niederlassungen ausprobiert und diese unter dem Namen „Zeilenreich“ geführt. Nichtmitglieder müssen den vollen Ladenpreis zahlen.

Die Bertelsmann-Manager suchen seit Jahren nach einem Konzept, den Buchclub nachhaltig zu stärken. In ganz Europa beklagen solche Leseclubs einen Mitgliederschwund. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind noch rund 2,5 Millionen Menschen im Bertelsmann-Club. Sie haben sich verpflichtet, regelmäßig Bücher oder andere Medien zu kaufen, bekommen dafür aber Preisnachlässe.

Von

dpa

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